Umfrage zeigt: Bundesbürger sind im Ernstfall ratlos

Rund 96 Prozent aller Schwerbehinderungen treten erst im Laufe eines Lebens auf. Aber was tun, wenn sich beispielsweise im Familien- oder Freundeskreis ein folgenreicher Unfall ereignet? Schnelle Informationen bietet oftmals das Internet. Doch fast 80 Prozent der Deutschen wissen nicht, wo sie sich im Ernstfall online gezielt informieren können. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Aktion Mensch und der Innofact AG unter mehr als 1.000 Teilnehmern. Demnach kennen lediglich 21 Prozent der Befragten eine Online-Beratung, bei der sie konkrete Hilfe bekommen können.

Der Familienratgeber der Aktion Mensch stellt diese Hilfe bereit und bietet jetzt noch mehr Informationen rund um das Thema Leben mit Behinderung. „Wir haben den Familienratgeber inhaltlich und optisch überarbeitet: Die Webseite bündelt nun Wissen dazu, welche finanziellen Leistungen es gibt und wie es gelingt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, sagt Christina Marx, verantwortlich für den Bereich Aufklärung der Aktion Mensch. „Zudem finden Jugendliche ab sofort in einer eigenen Rubrik Unterstützung bei der Lebensplanung.“ Langfristig sollen alle Inhalte auch in Leichter Sprache verfügbar sein. Die neu geordneten Informationen ergänzt ein benutzerfreundlicheres Layout, das die Suche vereinfacht.

Der Aktion Mensch-Familienratgeber ist ein unabhängiger Online-Ratgeber und liefert neben Informationen auch Adressen von Beratungsstellen. Die kostenlose Adressdatenbank umfasst rund 25.000 regionale Anlaufstellen zu Themen wie Arbeit, Schule oder Wohnung. Über das Angebot der Aktion Mensch hinaus, können sich Hilfesuchende auch an die Online-Beratung der Caritas wenden. Diese ist jetzt über den Familienratgeber zugänglich. Die Nutzer tragen ihre Frage in eine Suchmaske ein, die eine ortsnahe Beratung innerhalb von zwei Tagen beantwortet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.familienratgeber.de.


Über die Aktion Mensch

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.


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