Gemeinsam für Inklusion bei RB Leipzig

26.04.2017, Inklusion:

Gemeinsam für Inklusion bei RB Leipzig

Aktion Mensch unterstützt Spiel für Inklusion in der Red Bull Arena


Gemeinsam für Inklusion bei RB Leipzig: Am Samstag stellt RB Leipzig sein Bundesligaspiel gegen den FC Ingolstadt ins Zeichen von Fans mit Behinderung. Unter dem Motto "Unser Sport. Für alle." setzen sich RB Leipzig und Porsche für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung sowie Barrierefreiheit im Stadion ein. Die Aktion Mensch bringt ihre langjährige Erfahrung ein und unterstützt das Spiel gemeinsam mit den Partnern Bundesliga-Stiftung und dem Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.

Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch, blickt mit Vorfreude auf die Aktion: "Ich freue mich sehr, dass RB Leipzig und Porsche sich des Themas Inklusion annehmen und so zu einem selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung beitragen. Die Fußball-Bundesliga bietet dafür eine großartige Bühne. Wir unterstützen die Aktion gern mit starken Partnern wie der Bundesliga-Stiftung und dem Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband."

Auch Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, lobt das gemeinsame Engagement aller Partner: „Der Bundesliga-Stiftung ist die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein wichtiges Anliegen, das uns mit der Aktion Mensch verbindet. Mit der Blindenreportage in den Arenen der Bundesliga und 2. Bundesliga, dem digitalen Reiseführer „Barrierefrei ins Stadion" und über 3.600 Stadionplätzen für Fans mit Behinderung wird der Profifußball seiner Verantwortung gerecht. Auch RB Leipzig ist sich hier seiner Verantwortung bewusst und bietet allen Stadionbesuchern auf vorbildliche Art und Weise diesen besonderen Service.“

Am Tag selbst können Besucher und Medienvertreter ab 13.00 Uhr an verschiedenen Aktions- und Präsentationsständen auf der Festwiese Sportarten aus dem Behindertensport kennenlernen und auch selbst ausprobieren. Unter anderem sind die Blindenfußballer des Chemnitzer FC und die Gehörlosen-Tanzgruppe des Berufsbildungswerks Leipzig vor Ort.
Im Rahmen des Stadionprogramms werden zudem die Angebote für Fans mit Behinderung vorgestellt. Beispielsweise können blinde oder sehbehinderte Menschen die Heimspiele in der Red Bull Arena mit Hilfe der Blindenreportage und eines Stadionheftes in Brailleschrift miterleben.

Gehörlosen Zuschauern steht eine Gebärdendolmetscherin zur Seite. Verschiedene Gesprächspartner zum Thema Inklusion im Sport runden das Programm ab. Ein weiterer besonderer Programmpunkt sind die inklusiven Teams der Einlauf- und Ballkinder: Hier kommen Kinder mit Behinderung zum Einsatz.

RBL-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH, Siegfried Bülow, unterstreichen die Bedeutung des Spieltages für Inklusion:

Oliver Mintzlaff: „Wir möchten zum Heimspiel gegen Ingolstadt aktiv auf das Thema Inklusion im Sport aufmerksam machen und es weiter vorantreiben. Wir wollen für ein gemeinsames Miteinander von Fußballfans mit und ohne Handicap werben und dazu beitragen, dass die Fans ihre Unsicherheiten und Ängste weiter abbauen und ein unbefangener Umgang gegenüber Menschen mit Behinderung entsteht.
Die verschiedenen Aktionen sollen helfen, den Inklusionsgedanken ins Stadion zu transportieren und die Fans dafür zu sensibilisieren. Fußball verbindet die Menschen – deshalb haben wir uns auch für den Slogan ‚Unser Sport. Für alle.‘ entschieden.“
Siegfried Bülow: „Wir unterstützen seit jeher Vereine in der Region, die sich um sozial benachteiligte Kinder kümmern und für die Chancengleichheit eintreten. Es freut mich sehr, gemeinsam mit unserem Partner RB Leipzig ein Zeichen für Gleichberechtigung und Inklusion zu setzen. Denn sowohl im Automobilbau als auch im Fußball geht es um den Teamgeist, der für respektvollen, toleranten und hilfsbereiten Umgang miteinander steht.“


Über die Aktion Mensch

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als 3,9 Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Mit den Einnahmen aus ihrer Lotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 Projekte. Möglich machen dies rund vier Millionen Lotterieteilnehmer. Zu den Mitgliedern gehören: ZDF, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Gesamtverband und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Seit Anfang 2014 ist Rudi Cerne ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch.


Weitere Medien: