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Arbeitsmarkt-Studie

Inklusionsbarometer 2020

Die Corona-Krise führt zu einem deutlichen Rückschlag von Inklusion auf dem Arbeitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Inklusionsbarometer Arbeit, das das Handelsblatt Research Institute im Auftrag der Aktion Mensch erstellt hat.

Deutschlandkarte, die den Coronabedingten Anstieg der Arbeitslosenzahlen von Menschen mit Behinderung nach Bundesländern abbildet: Schleswig-Holstein +15,9%, Hamburg +18,9%, Bremen +8,6%, Niedersachsen +11,7%, Nordrhein-Westfalen +11,2%, Hessen +16,2%, Rheinland-Pfalz +12,4%, Saarland +9,6%, Baden-Württemberg +16,4%, Bayern +19,1%, Thüringen +8,7%, Sachsen +10,9%, Sachsen-Anhalt +6,6%, Berlin +12,8%, Brandenburg +7,6%, Mecklenburg-Vorpommern +6,7% (Vergleichszeitraum jeweils Oktober 2019 und Oktober 2020).

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind für Menschen mit Behinderung besonders gravierend. Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung steigt auf den höchsten Stand seit 2016 und wirft die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt damit um vier Jahre zurück.

Das sind die wichtigsten Studienergebnisse auf einen Blick:

  • Inklusion auf dem Arbeitsmarkt erleidet durch Corona-Krise deutlichen Rückschlag
  • Bundesweit 13 Prozent mehr arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung als im Vorjahr (Stand Oktober)
  • Besonders schwerwiegend äußert sich die Situation in Bayern, Hamburg und Baden-Württemberg

Mehr Informationen zu den Studienergebnissen und die gesamte Studie zum Download gibt es hier:

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