Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Jubiläumsfest

Die AWO wird 100

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Wir gratulieren und feiern mit beim großen Jubiläumsfest in Dortmund.

Junge Menschen mit und ohne Behinderung spielen auf einem Vorplatz inklusiv Rollstuhlbasketball und greifen nach einem Ball in der Luft.

Vom 30. August  bis 1. September feiert die AWO ihr 100-jähriges Bestehen mit einem bunten Jubiläumsfest in der Innenstadt von Dortmund – der heimlichen "Hauptstadt" der AWO. Musiker und Künstler zeigen auf unterschiedlichen Bühnen und in der Fußgängerzone ihre Showeinlagen. Talkrunden, Spiele und Aktionen laden zum Mitmachen ein.

Auch die Aktion Mensch ist mit einem sportlich inklusiven Stand in der Kleppingstraße dabei: Am 30. und 31. August könnt ihr mit uns und den Köln 99ers eine Runde inklusives Rollstuhlbasketball ausprobieren und fleißig Körbe werfen.

Am Freitag den 30. August nimmt unsere Sprecherin Christina Marx an einer AWO-Talkrunde zum Thema Inklusion teil. Die Talkrunde beginnt um 13:45 Uhr auf der Bühne Reinoldikirche. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

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YouGov-Umfrage

Diskriminierung im Alltag ist keine Seltenheit

Viele Menschen mit Beeinträchtigung erleben regelmäßig Diskriminierung. Das ergibt eine Umfrage des internationalen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 517 Menschen.

Schwarzer Text auf weißem Grund: 70% der 18- 50-jährigen Befragten haben Diskriminierung aufgrund ihrer Beeinträchtigung erlebt.

Anlässlich des Starts unserer neuen Kampagne gegen Diskriminierung und für Inklusion von Anfang an haben wir gemeinsam mit YouGov eine Umfrage unter Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen durchgeführt. Fast alle Befragten (93 Prozent) berichten von emotionalen und psychischen Belastungen durch Diskriminierung, 88 Prozent spüren sogar körperliche Auswirkungen.

Mehr als die Hälfte der Befragten hat bereits Diskriminierung erlebt (51 Prozent). Dabei sind jüngere Menschen (18 bis 50 Jahre) noch deutlich häufiger betroffen als Ältere: 70 Prozent von ihnen haben schon Diskriminierung erlebt. Sehr oft begegnet den Befragten Diskriminierung im alltäglichen Umgang – etwa durch rücksichtsloses Verhalten (60 Prozent) oder in Form von direkter verbaler Belästigung (41 Prozent).

Besonders erschreckend: Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) hat sogar schon körperliche Angriffe erlebt.

Diskriminierungen in der Gesellschaft nehmen nach Ansicht der Mehrheit der befragten Menschen mit Beeinträchtigung (52 Prozent) sogar noch weiter zu. Bei der Frage nach den wichtigsten Akteuren, die diesem Trend entgegenwirken sollten, nennen mehr als drei Viertel (77 Prozent) alle Mitglieder der Gesellschaft – also jeden Einzelnen.

Diese Verantwortung aller Menschen für ein inklusives Miteinander steht auch im Mittelpunkt unserer aktuellen Kampagne. Wir möchten ein Zeichen gegen Intoleranz, Hass und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung setzen. Du möchtest dabei sein?

Dann engagiere dich jetzt!

Über die Online-Befragung

Für die Online-Befragung zum Thema „Diskriminierungserfahrungen“ hat YouGov deutschlandweit insgesamt 517 Menschen (ab 18 Jahren) mit Beeinträchtigung befragt. Die Umfrage erfolgte vom 29. Juli bis zum 3. August 2019. Unter Menschen mit Beeinträchtigung sind in der vorliegenden Studie Personen gemeint, die eine Behinderung oder chronische Erkrankung haben.

Mehr Informationen zur Online-Befragung

Hier findest du eine Grafik zu den Ergebnissen


Inklusives Netzwerk

Engagierte Mentoren gesucht

Das Projekt IXNET – INKLUSIVES EXPERT*INNEN-NETZWERK möchte die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker verbessern und ist auf der Suche nach Mentees und Mentoren – bewirb dich noch bis zum 31. August!

Zwei Frauen im Gespräch.

Der Hildegardis-Verein hat ein neues Mentoring-Programm initiiert, das sich an Akademiker mit Behinderung richtet, die Unterstützung und Beratung beim (Wieder-)Einstieg in den Beruf suchen. Für das Projekt sucht der Verein insgesamt 40 Mentees und 40 Mentoren, die Teil des einjährigen Mentoring-Programms werden möchten.

Das Programm startet im Dezember 2019 und richtet sich in der ersten Runde an Akademikerinnen, die sich als Mentees bewerben möchten. In der zweiten Runde ab Juni 2020 werden in der Bewerbungsphase auch männliche Akademiker berücksichtigt. An der Gestaltung beider Mentoring-Runden sind engagierte und berufserfahrene Akademiker mit Behinderung als Mentoren beteiligt.

Du möchtest dabei sein? Dann bewirb dich jetzt bis zum 31. August 2019!

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Inklusive Gründungsideen

Abschlusspitch „InklusionsMacher“

Insgesamt vier erfolgreiche Gründerteams – das ist die Bilanz des ersten InklusionsMacher-Programms im Social Impact Lab Bonn. Zum Abschluss des sechsmonatigen Gründerprogramms präsentierten die Gründer mit und ohne Behinderung ihre Geschäftsideen am 8. August der Öffentlichkeit.

Fünf Gründerinnen und Gründer mit und ohne Behinderung stehen nebeneinander im Social Impact Lab und jubeln in die Kamera.

Zu mehr Barrierefreiheit und gleichberechtigter Teilhabe in der Gesellschaft beitragen: Das ist das Ziel der Gründer des "InklusionsMacher"-Programms. Drei der vier Gründerteams stellten ihre erfolgreichen Gründungsideen am 8. August im Social Impact Lab Bonn vor.

Das Team „Mit Kidzpräsentierte ihren Digitalguide zu barrierefreien und kinderfreundlichen Ausflugszielen. „Alle Eltern, auch Eltern von Kindern mit Behinderung, sollen immer Neues und Schönes mit ihren Kindern erleben können“, sagte Mitbegründerin Lenka Mildernove.

Anke Dübler stellte ihr Projekt „Alle sind anders – mit Unterschieden leben“ vor, das Kindern und Jugendlichen mit Inklusionsworkshops die Welt von Menschen mit Behinderung nahebringen will. „Ich lebe selbst mit und in einer Welt der Blinden“, sagte die Gründerin, die vor sechs Jahren erblindete. Ihr Ziel: Menschen sollen nicht nur über ihre Augen, sondern mit allen Sinnen das Leben wahrnehmen.

Die „Kunst. – Erlebnis Appstellte Gründerin Barbara Schmidt vor. Mit der App möchte sie Menschen mit Behinderung den sinnlichen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen. Dabei kommen auch Virtual Reality-Brillen zum Einsatz, mit denen die Besucher virtuell in die Kunstwerke „einsteigen“

Aus ihren Projekten möchten die Gründerteams in den kommenden Monaten tragfähige Geschäftsmodelle entwickeln.

Das Social Impact Lab Bonn ist das erste barrierefreie und inklusive Innovationslabor seiner Art. Das heißt, Gründer mit und ohne Behinderung können hier gemeinsam und für alle zugänglich an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten. Die Aktion Mensch, die DEVK Asset Management GmbH, die Stadt Bonn sowie weitere Partner unterstützen das Social Impact Lab als Fürsprecher und Partner.

Mehr Informationen zum Social Impact Lab Bonn


Spieler mit Behinderung

Werde Teil des Esport-Teams

Du zockst für dein Leben gern und möchtest dich leistungsstark mit anderen Spielern messen? Dann bewirb dich bis zum 7. August für das Team von PENTA.BCON, dem laut Veranstalter ersten Esport-Team für Spieler mit körperlicher Behinderung.

Ein Esportsteam mit Spielern mit Behinderung und ihren Trainern und Managern lächeln in die Kamera.
PENTA BCON

Mit anderen Esport-Profis um die Wette zocken: Das macht das Team PENTA.BCON jetzt auch für Menschen mit Behinderung möglich. Für das neue Team kannst du dich jetzt noch bis zum 7. August bewerben.

Neben dem Esport-Club PENTA ist auch das tragbare Spieler-Zubehör BCON im Namen des Teams enthalten: Das Gerät ergänzt die Eingabe des Spielers mit Maus und Tastatur für mehr Interaktion im Spiel. Spielern mit Behinderung dient das neuartige Steuerungsgerät außerdem als technisches Hilfsmittel. Neben der Ausstattung mit einem BCON winkt ein exklusiver Auftritt im Rahmen der gamescom.

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