Neuigkeiten nach Themen

Das bewirken wir

Drei Kinder mit und ohne Behinderung spielen in einem Park.

Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Unterschiede ganz normal sind. Das erreichen wir mit unseren sozialen Förderprojekten, bunten Initiativen und Aktionen.

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Finde Projekte in deiner Nähe

Ausschnitt einer Deutschlandkarte mit verschiedenen Symbolen, die auf geförderte Projekte hinweisen.

Wir fördern bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat in ganz Deutschland. Du möchtest wissen, wen wir in deiner Stadt unterstützen oder wo du dich engagieren kannst? Dann schau doch mal auf unserer interaktiven Landkarte nach!

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Jugendbegegnungen

Inklusive Ferienangebote

Für Jugendliche mit und ohne Behinderung, die gern mal „raus“ wollen, gibt es diesen Sommer noch freie Plätze für Freiwilligendienste im In- und Ausland.

Eine junge Frau mit und eine junge Frau ohne Behinderung halten sich im Arm und strahlen fröhlich in die Kamera.

Auch für Kurzentschlossene gibt es noch zahlreiche inklusive Angebote für die Sommerferien: Du kannst zum Beispiel eine Tandem-Fahrradtour für Menschen mit und ohne Sehbehinderung in der Ukraine mitmachen oder mit jungen Menschen aus Tschechien, der Slowakei, Malta und Deutschland auf kreativen Wegen geräuschlose Kommunikation gestalten – für jeden ist etwas dabei.

Auch du möchtest in einem ein- bis zweiwöchigen Workcamp oder einer internationalen Jugendbegegnung mit jungen Menschen diskutieren und kreativ werden? Dann wirst du im Last Minute-Markt von Eurodesk Deutschland, einem Kooperationspartner der Aktion Mensch, bestimmt fündig. Die Bewerbungs- und Anmeldefristen der Angebote sind unterschiedlich und beginnen ab dem 10. und 15. Juli – daher meldet euch jetzt noch schnell an!

Alle Angebote sind öffentlich gefördert und werden bezuschusst. 

Auch für einen mehrmonatigen, geförderten Freiwilligendienst z.B. nach dem Schulabschluss, ist es noch nicht zu spät. So sind mehrere Projekte etwa in Frankreich, Tschechien, Ghana, Israel, Großbritannien oder Indien ab August, September oder Oktober 2019 im Last-Minute-Markt ausgeschrieben. Aktuell werden besonders Freiwillige zur Unterstützung von sozialen Projekten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie mit Menschen mit Behinderung oder Senioren gesucht. Weitere Infos zu den Projekten und zur Bewerbung findet ihr auf der Seiten von Eurodesk.

Mehr Informationen:

Hier geht’s zum inklusiven Angebot für geräuschlose Kommunikation 

Hier geht’s zur inklusiven Tandem-Fahrradtour

Erste Eindrücke von den inklusiven Jugendbegegnungen im Video

#MissionInklusion

Das war das Jugendaktionscamp

Beim Jugendaktionscamp in Bonn kamen vom 3. bis 5. Mai 100 junge Menschen mit und ohne Behinderung unter dem Motto #MissionInklusion zusammen – mit Videos, Fotos & Berichten blicken wir jetzt auf drei spannende Tage zurück.

Workshops, Vorträge, Gruppenarbeiten und vieles mehr – nach unserem Jugendaktionscamp im Mai zeigen wir euch, was die Teilnehmer gemeinsam mit den Moderatoren, Speakern und Workshop-Leitern erlebt und innerhalb kürzester Zeit erarbeitet haben.

Drei Tage lang haben die Teilnehmer gemeinsam kreativ gearbeitet, kommuniziert und konzipiert. Im Workshop mit Rapper Sittin' Bull wurden eigene Songs kreiert, mit Andi Weiland von den Sozialhelden wurde die Social Media-Welt näher unter die Lupe genommen und mit dem Video-Kolumnisten Tarik Tesfu sprachen die Teilnehmer über Themen wie Empowerment, Feminismus und das World Wide Web.

Daneben gab es inspirierende Keynotes von jungen Menschen, die von ihrem persönlichen Engagement berichtet haben. Mit dabei waren die Inklusionsbotschafterin Joscha Röder, die Aktivistin Franzi Bassenge von "Fridays For Future" sowie der Moderator Younes von "die Datteltäter". Nach jeder Keynote hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, miteinander zu diskutieren und auch persönlich mit den Speakern ins Gespräch zu kommen.

Hier geht's zum Rückblick auf das Jugendaktionscamp #MissionInklusion

Studie zu inklusiven Spielplätzen

Es gibt viel zu tun!

Wie wichtig sind Spielplätze für Eltern in Deutschland? Und wo können Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen? Die neue „Stück zum Glück“-Studie gibt Aufschluss zur aktuellen Lage in deutschen Städten.

Ein Junge mit Rollstuhl und ein Mädchen spielen an einem Klettergerüst.

Es gibt zu wenige inklusive Spielplätze in Deutschland, die es Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen, gemeinsam zu spielen. Das hat eine INNOFACT-Studie im Auftrag der „Stück zum Glück“-Spendeninitiative von Procter & Gamble (P&G), REWE und der Aktion Mensch ergeben.

Für Familien in Deutschland sind Spielplätze besonders wichtig. 75 Prozent der befragten Eltern besuchen mit ihren Kindern mindestens einmal pro Woche einen Spielplatz. Dabei erleben Eltern von Kindern mit Behinderung immer wieder Barrieren im Spielalltag, denn nur 36 Prozent der Befragten kennen einen inklusiven Spielplatz in ihrer Nähe.

Es gibt in Deutschland also viel zu tun, um mehr inklusive Spielräume zu schaffen. Mit der „Stück zum Glück“-Initiative soll genau das erreicht werden: Seit April 2018 sammeln Aktion Mensch, P&G und REWE Spenden, um deutschlandweit neue inklusive Spielplätze zu schaffen und bereits bestehende Spielplätze für alle Kinder um- oder auszubauen.

Infografik zur Studie herunterladen

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Zur Pressemitteilung

Freie Termine

Jetzt Workshop buchen

Inklusive Begegnungen vor Ort: Für die Jugend-Workshops der Aktion Mensch sind im Herbst und Winter noch Termine frei.

Kübra moderiert einen Jugend-Workshop.

Durch unser Workshop-Angebot kommen junge Menschen mit und ohne Behinderung in Schulen miteinander ins Gespräch – und können Fragen stellen, die sie schon immer mal loswerden wollten. Junge, spannende Persönlichkeiten mit und ohne Behinderung leiten die Workshops: offen, humorvoll und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen.

Die Workshops sind für weiterführende Schulen aller Schulformen und außerschulische Einrichtungen geeignet, die mit Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren arbeiten. Interessenten können ihre Terminwünsche für die kostenfreien Workshops ab sofort anmelden.

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Jugendaktionscamp

Quergedacht, diskutiert, positioniert!

Unter dem Motto „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ kamen am vergangenen Wochenende rund 100 Jugendliche zum ersten inklusiven Jugendaktionscamp der Aktion Mensch zusammen. Das Ziel: Eigene Ideen und Konzepte für eine inklusive Gesellschaft für morgen formulieren. Am Ende fand ein Protestmarsch statt, bei dem die Forderungen der Jugendlichen übergeben wurden.

Hunderte Jugendliche demonstrieren mit Plakaten und bunten Fahnen.

„Wir sind viele, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“, skandierten die rund hundert Jugendlichen mit und ohne Behinderung aus ganz Deutschland auf ihrem Weg zur Abschlusskundgebung auf dem Bonner Münsterplatz. Zuvor hatten die Teilnehmenden des ersten Jugendaktionscamps der Aktion Mensch eigene Ideen und Konzepte für eine inklusive Gesellschaft von morgen entwickelt und drei Tage lang unter dem Motto „#MissionInklusion – Die Zukunft beginnt mit Dir“ in ganz unterschiedlichen Workshops auch über inklusive Arbeit und Bildung diskutiert. Dabei wurde über Trends, Herausforderungen und Vorurteile ebenso nachgedacht wie neue Strategien entwickelt, zum Beispiel im Umgang mit Hatespeech und anderen Anfeindungen im Internet. Wer wollte, konnte auch an einer Rollstuhlbasketball Session teilnehmen und sogar einen eigenen Song komponieren.

Forderungen übergeben

Auch Forderungen wurden laut und gesammelt. Volle drei Seiten umfasst der Aufruf für eine inklusive Gesellschaft, in dem sich die Camp-Teilnehmer für eine barriere- und vorurteilsfreie Arbeitswelt, für barrierefreie Wohnungen und für eine Ausstattung von Schulen, in der eine inklusive Bildung möglich ist, stark machen. Inklusionsbotschafterin Joscha Röder übergab diese Botschaften zum Ende der Veranstaltung dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von NRW, Dr. Joachim Stamp.

Einladung ins Ministerium

Sichtlich beeindruckt versprach dieser, mit den Aktivisten im Gespräch zu bleiben: „Mir ist wichtig, dass das Engagement der Jugendlichen auch ernst genommen wird. Deshalb lade ich die Camp-Teilnehmer zum Gegenbesuch zu mir ins Ministerium nach Düsseldorf ein, um gemeinsam zu besprechen, was man verbessern kann. Das am grünen Tisch zu überlegen, reicht nicht aus – wir müssen die Sicht der Betroffenen hören.“

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