Im Bühnenfieber

Vorhang auf für Inklusion! In unserem Förderprojekt stehen Schüler mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne. Hier merken sie ganz schnell: Es gibt viel, was uns verbindet.

 „Beim Theater kannst du aus deinem normalen Alltag entfliehen, deine Emotionen zeigen – und auf diese Weise ganz andere Facetten deiner Mitmenschen kennenlernen“, meint Sertic Heris vom People’s Theater in Offenbach.  

Für ihn und das Team des Theaters ist Schauspielerei die perfekte Gelegenheit, Berührungsängste zwischen Jugendlichen mit und ohne Behinderung abzubauen. „Uns ist schon lange aufgefallen, dass die Schülerinnen und Schüler der unterschiedlichen Schulen in Offenbach wenig Kontakt untereinander haben.  So entstehen Herausforderungen und Konflikte im Alltag. Mit dem Theater wollen wir diesen Konflikten spielerisch entgegenwirken. Durch die gemeinsame Begegnung werden Berührungsängste abgebaut und Freundschaften entstehen“.

Ein Junge mit Behinderung umarmt eine Frau auf der Bühne.

"Ich bin schon viel selbstbewusster geworden"

Dass die Grundidee des People’s Theater aufgeht, kann man in den inklusiven AGs, die das Theater jede Woche veranstaltet, hautnah miterleben: Jeden Donnerstag treffen sich Schüler mit und ohne Behinderung aus drei verschiedenen Offenbacher Schulen, um zusammen Theater zu spielen. Die Aktion Mensch fördert das Projekt seit seinem Beginn 2017.

In der AG üben die Schüler neue Szenen für ihre große Aufführung am Ende des Schuljahres ein, sie spielen und lachen gemeinsam – und begegnen sich auf diese Weise ganz persönlich. Im Mittelpunkt steht dabei der Spaß am Theater. „Ich bin schon viel selbstbewusster geworden, seit ich in die AG gehe“, meint zum Beispiel Güzel, einer der Schüler, die regelmäßig das Projekt besuchen, „ich freue mich jedes Mal, wenn wir hier gemeinsam spielen“.

Umgesetzt werden die Theater-AGs von einer Gruppe von Jugendlichen und Studenten, die sich ehrenamtlich für die Schülerinnen und Schüler einsetzen. „Ich finde die AG richtig toll, weil so viele Kinder aus verschiedenen Bereichen und verschiedenen Schulen zusammenkommen“, meint zum Beispiel Pauline, die derzeit ein Praktikum beim People’s Theater macht.

Gemeinsam für mehr Inklusion

Pauline erzählt weiter: „Durch das Projekt versuchen wir, Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Die Schülerinnen und Schüler stört es nicht, ob jemand eine Behinderung hat oder nicht, sie unterstützen sich gegenseitig. Wenn jemand etwas nicht versteht, erklärt es jemand anderes für ihn. Das zu sehen finde ich jedes Mal sehr schön, und deshalb sind Projekte wie das People’s Theater auch so wichtig“.

Die AG zeigt auch den Schülern: Uns alle verbinden viel mehr Gemeinsamkeiten als Dinge, die uns trennen.

Zwei Jungen mit und ohne Behinderung umarmen sich und lachen. Davor eine Abbildung des Glücks-Loses.

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