Was macht ein gutes Spiel aus?

Drei Fragen rum Thema Spielen an Bernhard Löhlein, Vereinssprecher und Jurymitglied des Spiel des Jahres e. V.
 

Bernhard Löhlein
Der 49-Jährige ist seit 2003 Jurymitglied des Spiel des Jahres e. V., der jedes Jahr den renommierten Preis für das beste Brettspiel vergibt.

Was macht ein richtig gutes Gesellschaftsspiel für Sie aus?

Das ist für mich ein Spiel, in dem die Spieler auch emotional einbezogen werden, das sie packt. Und bei dem Glück und Strategie so ausgewogen sind, dass am Ende der Gewinner sagen kann: „Ich habe gut gespielt“ und der Verlierer: „Ich hatte einfach Pech.“

Und es sollte doch auch ganz verschiedenen Menschen Spaß machen, oder?

Nicht alle Spiele sind für jeden gleich geeignet – und wollen es auch gar nicht sein: Bei manchen Spielen braucht es besonderes Geschick oder eine schnelle Auffassungsgabe. Bei anderen Spielen wiederum ist derjenige im Vorteil, der besser hören oder sehen kann.

Wo sehen Sie Ansatzpunkte, um Gesellschafts- und Brettspiele barrierefreier zu machen?

Die Hersteller könnten noch mehr auf die Farbkontraste bei den Spielkarten und -figuren achten, damit sie deutlicher voneinander zu unterscheiden sind. Außerdem sollten die Spielregeln verständlich geschrieben sein. Hier wäre die Leichte Sprache sehr hilfreich.

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