Unterwegs in Hamburg

Hamburg ist eine grüne Sport- und Musicalstadt. Für den Abbau von Barrieren wurde in den letzten Jahren viel getan, aber Hamburg ist noch lange nicht am Ziel. Als Sportlerin (Paratriathlon) empfehle ich euch heute mal kaum Kultur oder Historie, sondern eine bunte Mischung aus Hamburgs Schönheit, Sehenswürdigkeiten und dazu jeder Menge Freizeitsport und Bewegung.

Ingolf Pompe/getty images

Morgens um sechs in Hamburg

Bei den St.-Pauli-Landungsbrücken, Brücke 3, Fährlinie 62. Ab 5:45 Uhr. www.hamburg.de/faehre und www.hadag.de

Zu einem Hamburgbesuch gehört eine Schifffahrt durch den Hafen. Die Hafenschiffe von Hadag gehören zum öffentlichen Linienverkehr. Hier gilt also auch die Wertmarke zum Schwerbehindertenausweis. Ohne Stufen erreichbar und mit Rolli-WC an Bord, wirst du in elf Minuten zum Museumshafen Övelgönne geschaukelt. Und während du es dir dort am Strand mit einem Rucksackfrühstück bequem machst, spiegelt sich elbaufwärts ein wunderschöner Sonnenaufgang im Wasser!

Bahnhof Altona Sven Wickenkamp

16 Highlights in 1.776 Sekunden

Buslinie 111, Bahnhof Altona, Paul-Nevermann-Platz.

www.hochbahn.de (unter „Aktuelles“) und www.hafencity.com

Fischauktionshalle, Reeperbahn, Elbphilharmonie: Die Linie 111 passiert etwa alle 111 Sekunden eine Sehenswürdigkeit. Zum barrierefreien Flanieren am besten „Magellan-Terrassen“  aussteigen. Zurück geht’s ab U-Bahn-Haltestelle „Hafencity-Universität“ (erreichbar über die Überseeallee). Dort gibt es einen barrierefreien Zuweg und sonntags stündlich ein unterirdisches Licht- und Klangspektakel.

Straßencafes an der Schanzenstraße Hamburg Julia Gothe

Verschnaufen und Kraft tanken ...

Frank und Frei, Schanzenstraße 93. So. bis Do. 9 bis 1 Uhr, Fr. bis Sa. 9 bis 2 Uhr. Telefon: 040 430 05 73.

www.facebook.com/FrankundFrei.Schanze

Wenn du nur einen kleinen Geldbeutel hast, findest du mit Sicherheit ein gutes Mittagessen im Schanzenviertel. Vom einst eher links geprägten Szene- und Studentenquartier mit vielen preiswerten Kneipen und Restaurants entfernt sich der Stadtteil leider immer weiter. Aber es gibt sie noch, und ich empfehle den total leckeren Flammkuchen im Frank und Frei.

Paddelerin sitzt an Land im Boot, neben ihr steht ein Rollstuhl Julia Gothe

... zum Paddeln durch die Marsch

Paddel Meier, Heinrich-Osterath-Straße 256. Ausleihe von Mai bis September, 10 bis 18 Uhr.  Telefon: 040 737 22 70

www.paddel-meier.de

Sehr idyllisch und auch für Anfänger geeignet ist eine Paddeltour durch die Marschlandschaft Vierlanden. Die Bootsvermietung „Paddel Meier“ ist nicht nur barrierefrei erreichbar, sondern hält auch Equipment für Rollstuhlfahrer bereit. Das Team ist ausgesprochen hilfsbereit und hilft Menschen mit Behinderung beispielsweise beim Ein- und Aussteigen über die Bootsrampe.

Bootssteeg am See.

Jan Meifert

Ab ins kühle Nass

Hohendeicher See, Oortkatenufer 1–7. Mit dem Bus 120 bis Oortkatenufer.

www.hamburg.de/hohendeicher-see-sued

Gerade vom ADAC getestet und für ausgezeichnet befunden: die Wasserqualität im Hohendeicher See. Wenn du also beim Kanufahren nicht ins Wasser gefallen bist, möchtest du vielleicht noch eine Runde schwimmen. Neben der Slipanlage für Segelboote  am Oortkatenufer gibt es einen ebenerdigen Einstieg und ein barrierefreies Klo. Und wenn dir kalt ist: Die Surfschule gegenüber verleiht Neoprenanzüge!

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