Unterwegs in Dresden

Mitten durch die Stadt fließt die Elbe und teilt sie in zwei Hälften. Auf der einen Seite die Altstadt – mit den Touristen und den gängigen Sehenswürdigkeiten. Auf der anderen Seite die Neustadt. Hier leben Sören Haak und seine Frau Annett Heinich. Sie ist seinetwegen nach Dresden gezogen, er wurde hier geboren. Die Neustadt ist bunt, kulturell, individuell. Alles, was in der Neustadt bleibt, ist die Veränderung – ständiger Wandel. Die beiden Neustädter stellen für MENSCHEN ihre Lieblingsorte vor.
 

Frühstück bei Lloyd’s

Lloyd’s Café & Bar, Martin-Luther-Straße 17. Mo. bis Do. und So. 8 bis 0 Uhr, Fr. und Sa. 9 bis 1 Uhr.

www.lloyds-cafe-bar.de

Unsere Tour durch die Neustadt beginnt in unserem „zweiten Wohnzimmer“, dem Café Lloyd’s. Hier brunchen wir am Wochenende mit Freunden, treffen uns zum Abendessen in Gesellschaft oder kehren mit Spontanbesuchern ein, weil es lecker, gemütlich und nah ist. Auch praktisch: Das Lloyd’s wird von der Evangelischen Behindertenhilfe betrieben und ist stufenlos erreichbar.

Lateinamerika vor der Haustür

El Mercadito, Bischofsweg 21. Mo. bis Fr. 11 bis 19.30 Uhr, Sa. 11.30 bis 14.30 Uhr.

www.maria-kordt.de

Auf der Kamenzer Straße ist es wie aufm Dorf. Hier trifft man bekannte Gesichter, schwatzt hier und dort, geht in den Tante-Emma-Laden. Typisch: der Schornsteingeruch, denn hier gibt es noch Wohnungen mit Ofenheizung. Um die Ecke, im El Mercadito, verkauft Maria Kordt Lebensmittel aus Lateinamerika. Auf Bestellung baut sie tolle Piñatas (Pappmascheefiguren voll mit Süßem) und hat immer ein offenes Ohr.

Auf dem grünen Balkon

Alaunpark, Alaunplatz 1. Geöffnet: rund um die Uhr.

www.facebook.com/Alaunpark.Dresden

Als wir noch direkt am Alaunpark wohnten, war er unser „Balkon“. An sonnigen Tagen wird er bevölkert von Lesern, Schmusern, Grillern, Gauklern, Fußballern, Punkern, Spazierern, Musikern, Romantikern – also auch von uns. Der Park hat zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Winter Schlitten fahren, im Frühling sich verlieben, im Sommer „A-Park“ als Dauerfreizeit und im Herbst die goldene Blätterzeit genießen.

Kunst und Kitsch ohne Barrieren

Kunsthofpassage Dresden, Görlitzer Straße 21–25.

www.kunsthof-dresden.de

In der Kunsthofpassage gibt es ori­ginelle Läden mit viel Kunsthandwerk. Eine unserer Lieblingsadressen: „Die Fruchtfliege“ (www.fruchtfliege.com). Hier sind Accessoires mit humorvollen Motiven der Fruchtfliege zu haben. In der Neustadt gibt es eine Menge alter Geschäfte und Cafés mit Stufen. Mit einer Aktion des Verbandes der Körperbehinderten konnten wir einige Läden mit Rampen versorgen.

Kaffee und Kuchen in der Kirche

Café „AB und ZU“, Hauptstraße 23. Di. bis Do. 13.30 bis 18 Uhr, Fr. 13.30 bis 19 Uhr.

https://www.facebook.com/cafeabundzu/

Den besten Blick auf die Altstadt hat man vom Elbufer aus. Der Weg dorthin führt über die Hauptstraße, vorbei am Goldenen Reiter. Einen Besuch ist auch die Dreikönigskirche wert. Hier befindet sich das Ambulante Behindertenzentrum mit dem Café „AB und ZU“. Es wird von Menschen mit Behinderung betrieben und bietet leckeren Kaffee und Kuchen!


Schubladen im Kopf

Sich der eigenen Vorurteile bewusst zu werden, ist ein erster Schritt, sie abzulegen. Beim Anti-Bias-Training wird dies systematisch erarbeitet.

so funktioniert`s

„Ich bin da, wenn’s brennt.“

Die Kölner Schauspielerin Mariele Millowitsch erklärte Redakteuren des Ohrenkuss, weshalb sie im Film weder raucht, noch schießt.

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Echte Rampensau!

Seine Rollstuhlmanöver auf der Halfpipe sind wahnwitzig: David Lebuser hat als erster Europäer die Weltmeisterschaft im Chairskaten gewonnen.

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Autoren MENSCHEN. das magazin im ZDF