Über den Tellerrand

© Über den Tellerrand Frankfurt

Gemeinsam kochen und essen schafft Nähe.

Wer gemeinsam kocht und isst, lernt sich auf unkomplizierte und angenehme Weise kennen. Auf dieser Idee fußt die Arbeit des Über den Tellerrand e. V., der Geflüchtete und Einheimische zusammenbringt. 2013 in Berlin gegründet, gibt es inzwischen Satelliten in über 30 europäischen Städten. Eine der ersten war Frankfurt am Main. Inzwischen arbeiten hier zwei Festangestellte und rund 30 Ehrenamtliche mit und ohne Fluchterfahrung. Bei den Kochveranstaltungen kommen meist 50 Teilnehmer zusammen, etwa zu gleichen Teilen mit und ohne Fluchterfahrung. Unter dem Motto „Fifty Shades of ...“ kochen sie Gerichte aus ihrer jeweiligen Heimat. Das schafft Verbindung und Einblicke in andere Kulturen. Über den Tellerrand e. V. will auch die Integration in den ersten Arbeitsmarkt voranbringen – mit einem Job-Buddy-Programm, dessen Mentoren aus großen Frankfurter Unternehmen kommen. Feste Räumlichkeiten konnte der Verein wegen der hohen Mieten bislang noch nicht finden. „Es gibt aber immer Kooperationspartner, die ihre Räume zur Verfügung stellen, von Kirchengemeinden über Sozialunternehmen bis hin zu Theatern und Museen“, sagt Marieke Schöning, eine der Festangestellten des Vereins.

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