Arme und reiche Länder in der Pflicht

2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), beschlossen. Diese auch als Agenda 2030 oder Weltzukunftsvertrag bezeichneten Ziele verpflichten die Staatengemeinschaft, in den nächsten 15 Jahren eine nachhaltige Entwicklung vo­ranzutreiben. Unter anderem sollen Hunger und extreme Armut bis 2030 vollständig überwunden werden.

Die SDGs nehmen reiche wie arme Länder in die Pflicht und betonen neben ­sozialen auch ökologische und ökonomische Aspekte. Damit drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen.

Das Städteziel

Das elfte Entwicklungsziel (SDG 11) fordert dazu auf, Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten. Konkret bedeutet das: In den Städten weltweit sollen Menschen unter anderem sicher leben können und Zugang zu angemessenem Wohnraum bekommen. Neben anderen Aspekten, wie der Senkung der Umweltbelastung und besserem Katastrophenschutz, schreiben die Vereinten Nationen im SDG 11 ausdrücklich auch das Thema Inklusion als wichtige Vorgabe für die Entwicklung der Städte in den kommenden Jahrzehnten fest. So soll etwa der Zugang zu Nahverkehrssystemen „mit besonderem Augenmerk auf die Bedürfnisse von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen“ verbessert werden. Die Verstädterung soll „inklusiver und nachhaltiger gestaltet“ werden, unter anderem durch eine „partizipatorische, integrierte und nachhaltige Siedlungsplanung“. Bis 2030 sollen beispielsweise „inklusive und zugängliche öffentliche Räume und Grünflächen“ realisiert sein, und bis 2020 soll sich die Zahl der Städte und Siedlungen, die „integrierte Politiken und Pläne zur Förderung der Inklusion“ beschließen und umsetzen, „wesentlich erhöhen“.

Um Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs zu messen, sind alle Länder aufgefordert, regelmäßig über ihre Anstrengungen und Fortschritte zu berichten – sowohl national an die jeweiligen Regierungen als auch an die Vereinten Nationen.

Was du tun kannst

Gutes tun und gewinnen

Mit einem Los der Aktion Mensch

Jetzt Los kaufen

So kannst du beitragen

Freiwillig engagieren oder Projekt starten

Über Inklusion informieren

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen

Lust auf
EXTRA-
Gewinne?

Sonderverlosung am 7.11.