Familienleben mit Assistenz

Dr. Tim J., 47 Jahre, Chemiker
 

Timm J.

„Unser Familienleben mit zwei Kindern ist bunt. Wir kabbeln uns, wir diskutieren, wir dürfen auch mal schlechte Laune haben, damit müssen die Assistenten umgehen können. Ich halte einen distanzierten, aber sehr guten Arbeitskontakt mit allen Assistenten. Bei meinem Hilfebedarf, der sich auf den ganzen Tag verteilt, ist das nicht einfach.

Gerne hätte ich in unserem Haus noch einen separaten Raum. Eine Freundschaft versuche ich zu vermeiden. Die Assistenten gehen, wenn es in ihren, nicht in unseren Lebensplan hinein passt. Für die Kinder ist es manchmal traurig, wenn ein Assistent plötzlich weggeht und sie nicht genau verstehen, warum.

Bei der Auswahl der Assistenten redet meine Frau natürlich mit, sie hat eine große Menschenkenntnis. Wieweit die Assistenten die Nähe zu den Kindern suchen, entscheidet jeder für sich, das ist ganz unterschiedlich.

Insgesamt bilden meine Assistenten ein sehr solidarisches Team, auf das ich mich verlassen kann. Wenn ich zur Arbeit fahre, ist es für den Begleiter eine lockere Angelegenheit, es gibt viel Freizeit. Doch manchmal geht es turbulenter zu, zum Beispiel, wenn wir an einem Ferientag mit den Kindern ins Freibad fahren wollen. So ist des einen Freud des andern Mehrarbeit.“

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