Amira H., 50 Jahre, Arbeits-Assistentin, gelernte Homöopathin
 

Amira H.

„Ich bin die rechte Hand meiner Kundin, das heißt, ich helfe ihr, was die praktischen Tätigkeiten betrifft, ihr Spielwarengeschäft zu führen. Am Anfang musste ich mich darauf einstellen, dass sie die Chefin ist, zum Beispiel, was Dekoration und Preise betrifft, auch wenn ich ganz andere Vorstellungen hatte. Inzwischen verbindet uns eine Freundschaft, wir sind jeden Tag vier bis fünf Stunden zusammen, das prägt.

Wenn wir zum Essen ausgehen, bekomme ich oft die peinliche Berührtheit von anderen mit. Mich ärgern Bemerkungen von Außenstehenden, wie ,arm` meine Kundin doch dran sei. Das ist sie nämlich nicht, sie kann sehr viel. Oder wenn Leute in den Laden kommen und mich ansprechen, anstatt mit der Chefin zu reden, als ob sie gar nicht da wäre. Dieses Ignorieren kann mich total wütend machen.

Es fällt mir schwer, zuzusehen, wie die Krankheit bei meiner Kundin fortschreitet. Das macht mich traurig, da muss ich aufpassen, muss die Grenzen akzeptieren. Die Arbeit hat mich kreativer gemacht. Man muss stets Alternativen suchen, wenn man sich nicht auf die übliche Art bewegen kann. Am Anfang war es schwierig, mich auf den Rhythmus meiner Kundin einzulassen. Ich musste mich ziemlich umstellen. Jetzt finde ich es total schön, denn es entschleunigt mich auch in meinem eigenen Alltag.“

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