Mit gutem Beispiel voran

Viele Unternehmen tun sich noch schwer, wenn es darum geht, Menschen mit körperlichen oder geistigen Benachteiligungen in ihr Unternehmen zu integrieren. Ein Grund dafür ist oftmals das fehlende Know-how bei der Besetzung, der Arbeitsplatzgestaltung und der Finanzierung. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass sich die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung durchaus lohnt. Die Unternehmen überzeugen besonders durch Innovation und Nachhaltigkeit – und beweisen, dass Inklusion keine Frage der Unternehmensgröße ist. Für ihren Einsatz erhielten sie 2013 den „Inklusionspreis für Unternehmen“.
 

Kathrin Harms

Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung

Berliner Stadtreinigung

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist mit 5.300 Beschäftigten das größte kommunale Entsorgungsunternehmen in Deutschland und hat eine Beschäftigtenquote von Menschen mit Behinderung von 14,5 Prozent. Das Unternehmen arbeitet mit einer Sonderschule zusammen und ermöglicht Jugendlichen mit Lernschwächen den Berufseinstieg in den ersten Arbeitsmarkt durch Langzeitpraktika mit der Chance auf eine feste Übernahme.

Kathrin Harms

Im Biomarkt Geist arbeiten drei Mitarbeiter mit Rollstuhl

BioMARKT Roland Geist GmbH

Im Familienunternehmen „BioMARKT Roland Geist GmbH haben drei der 14 Mitarbeiter trotz Mehrfachbehinderung seit 2011 sozialversicherungspflichtige und unbefristete Arbeitsplätze erhalten. Dafür wurden rollstuhlgerechte Arbeitsplätze an der Käse- und Brottheke geschaffen. Der BioMARKT verdeutlicht, dass auch im Handel Menschen mit Behinderung nachhaltig und langfristig beschäftigt werden können.

Kathrin Harms

Inklusiv: die Belegschaft der Firma RO/SE

RO/SE Blechverarbeitung GmbH & Co. KG

Über die Hälfte der 32 beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei RO/SE haben eine Behinderung. Die Barrierefreiheit auf dem gesamten Unternehmensgelände und an allen Arbeitsplätzen ist dafür eine wichtige Bedingung. Für die Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erhält das Unternehmen Fördergelder, die die Geschäftsführung gewinnbringend in Hightechanlagen investiert.

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Auf Startposition

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