Die Glücksministerin

Gina Schöler hat sich ein Amt gegeben, um Glück und Wohlbefinden zu fördern.

Glücksministerin Gina Schöler

Was ist das Ministerium für Glück und Wohlbefinden?

Ein interaktives Kunstprojekt und eine multimediale Kampagne, die sich kreativ-spielerisch den Themen Glück und Lebensfreude widmet. Die Menschen sollen zum Umdenken motiviert werden und sich fragen: Wie geht es uns? Wie wollen wir leben?

Woher stammt die Idee?

Während meines Kommunikationsdesign-Studiums sollte eine Kampagne skizziert werden, die einen Wertewandel anstößt. Für meine Gruppe diente Bhutan als Inspiration. Dort wird mithilfe des Bruttonationalglücks gemessen, wie es dem Volk geht. Daraus entstand die Frage: Brauchen wir vielleicht auch eine Glücksbehörde? Nach meinem Masterabschluss führe ich das Projekt nun als Glücksministerin weiter.

Was macht eine Glücksministerin?

Ich veranstalte Kinoabende mit Diskussionsrunden, Workshops in Unternehmen und Schulen, Seminare und Street-Art-Aktionen. Außerdem trete ich als Moderatorin auf. Ich will vermitteln, dass sich jeder verwirklichen und glücklich sein kann.

Wie ist die Resonanz?

Anfangs war das Projekt ein Experiment. Das Sinnbild des Ministeriums sollte provozieren und zum Nachdenken anregen. Ich hatte nie mit den vielen positiven Reaktionen der Medien und der Politik gerechnet. Offenbar trifft das Thema einen Nerv in der Gesellschaft.

Welche Aktion war besonders erfolgreich?

2014 habe ich am Weltglückstag zur Aktion Pausenstuhl aufgerufen. Ein kreativ bearbeiteter Stuhl sollte auf die Straße gestellt werden, damit andere mal wieder Pause machen. Die Resonanz war riesig. Ich bekam über 600 Fotos von bunten Stühlen zugeschickt. Es rührt mich, wenn meine Ideen so etwas anstoßen.

Was heißt Glück für Sie?

Freizeit mit geliebten Men­schen oder mit meinem Hund in der Natur zu verbringen.


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