Die Studentin

Heike Albrecht zählt zu den besten hörgeschädigten Tennisspielerinnen der Welt. Sie studiert Prävention, Inklusion und Rehabilitation bei Hörschädigung.
 

Andreas Unger

Heike Albrecht

Heike Albrecht

„Ich kann fließend von den Lippen lesen und auch sprechen. Meine Eltern, die beide nicht gebärden, haben mir das beigebracht, und ich bin froh darüber. Trotzdem hätte ich im Studium ohne Online-Schriftdolmetscher große Schwierigkeiten. Denn ich müsste die ganze Zeit auf den Dozenten schauen, würde nicht alles verstehen und könnte mir keine Notizen machen.

So aber sitze ich mit meinem Tablet in der Vorlesung, lese mit, was der Schriftdolmetscher mir aufschreibt, und kann selbst exzerpieren. Das muss ich, denn nach der Vorlesung wird der Text des Dolmetschers gelöscht – aus urheberrechtlichen Gründen. Ich mag es, immer mit denselben Dolmetschern zu arbeiten. Mit der Zeit arbeiten sie sich richtig ins Thema ein, eignen sich den Fachwortschatz an, und man gewöhnt sich aneinander.

Ziemlich mühsam ist es, die zuständigen Kostenträger ausfindig zu machen. Je nach Wohnort und Anlass ist das mal die Arbeitsagentur, mal die Gemeinde, der Bezirk, die Renten- oder die Krankenversicherung. Und dann muss man sie noch überzeugen, die Kosten auch zu tragen.

Gerne würde ich helfen, das Leben für Hörgeschädigte leichter zu machen.“

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