Mitte der 1980er Jahre schaute sich Matthias Rösch in Berlin nach der richtigen Uni um, um sein Studium zu beginnen. Zwei Bauarbeiter, die am Außengengelände der FU Berlin beschäftigt waren, sprachen den vermeintlichen Experten an. Wie sollten sie eine Schwelle gestalten, damit auch Rollstuhlfahrer gut rüber kommen könnten?
 

Text: Stefanie Wulff

Er tritt für Menschen mit Behinderung und ihre Rechte ein und gibt politische Impulse, wie man Barrieren abbauen kann: Matthias Rösch.

„Da wurde mir klar, dass es für so etwas klare Regeln geben muss“, sagt er. Nach diesem Schlüsselerlebnis begann sich Matthias Rösch für DIN Normen, Gesetzgebungsverfahren und das Bohren sehr dicker Bretter zu interessieren.

Sein Ziel: Die Gesellschaft barrierefreier zu machen und das Bewusstsein fürs Thema zu schärfen. Heute macht er das in seiner Funktion als Landesbehindertenbeauftragter in Rheinland-Pfalz - das Bundesland, das im Vergleich weit vorn ist in Sachen Barrierefreiheit. Er tritt für Menschen mit Behinderung und ihre Rechte ein und gibt politische Impulse, wie man Barrieren abbauen kann. Sei es durch Zielvereinbarungen mit Unternehmern, sei es durch den Einsatz für bessere Gesetze oder für einzelne benachteiligte Menschen.

Zum „Barriereräumer“ qualifiziert ihn schon längst nicht mehr „nur“ der Umstand, einen Rollstuhl zu benutzen. Der Psychologe setzte sich schon im Studium für Studenten mit Behinderung ein und ist u.a. Mitbegründer des Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) in Mainz.

Ein aktuelles Beispiel aus seiner Arbeit: Die barrierefreie Regional-Bahntour:
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