Daria Frank und Dustin Wolters

Die Rehabilitationspädagogin und der Bundesfreiwilligendienstler messen in öffentlichen Gebäuden die Breite von Türen und die Höhe von Klingeln. Die Daten sollen Menschen mit Behinderung helfen, ihren Besuch zu planen.
 

Text: Ute Mansion

© Markus Feger

Daria Frank und Dustin Wolters messen, wie barrierfrei öffentliche Gebäude sind.

Am Anfang war alles Neuland für Dustin Wolters. Mit dem Thema Barrierefreiheit hatte der 18-Jährige noch nie etwas zu tun gehabt, bevor er vor einem halben Jahr seinen Bundesfreiwilligendienst bei der Agentur Barrierefrei NRW am Forschungsinstitut der Evangelischen Stiftung Volmarstein begann. Die Agentur wird vom Sozialministerium Nordrhein-Westfalens gefördert. Eines ihrer Projekte ist die „Bestandsaufnahme-NRW“: Kleine Teams prüfen öffentlich zugängliche Gebäude nach zahlreichen Kriterien auf Barrierefreiheit. Die Informationen werden über das Portal www.informierbar.de veröffentlicht. So können Menschen mit Behinderung den Besuch eines Gebäudes planen. Bewertet wird die Barrierefreiheit des Gebäudes nicht.

Wenn Dustin Wolters mit Daria Frank (29), die hauptamtlich für die Agentur arbeitet, Gebäude untersucht, misst er mit Zollstock, Maßband und Steigungsmessgerät die Breite von Türen, die Höhe einer Klingel oder die Steigung einer Rampe. Ruhig und konzentriert prüfen sie in drei bis fünf Stunden Eingänge, Aufzüge und Toiletten. „Die Arbeit macht mir viel Spaß“, sagt Wolters. Beide sind sich einig: Bestandsaufnahmen öffnen die Augen – die eigenen und die der anderen. Es ist schön, viele Menschen für Barrierefreiheit zu sensibilisieren“, meint Daria Frank.

www.agentur-barrierefrei-nrw.de

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