Ein neuer Beruf für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten

Menschen mit Behinderung
arbeiten oft in einer Werkstatt.
Weil es für sie oft sehr schwer ist,
einen Arbeits-Platz auf dem 1. Arbeits-Markt zu bekommen.

Werkstattgebäude für Menschen mit Behinderung

Auf dem 1. Arbeits-Markt arbeiten bedeutet:
Menschen mit Behinderung arbeiten da,
wo Menschen ohne Behinderung arbeiten.
Zum Beispiel:

  • In einem Kranken-Haus,
  • im Super-Markt
  • oder im Büro.
Eine Frau sitzt hinter einem Schreibtisch im Büro

In dem Integrations-Betrieb DOMUS arbeiten zum Beispiel
Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
3 Männer mit Lern-Schwierigkeiten
haben dort einen Arbeits-Platz.
Mit Unterstützung können sie viele Arbeiten machen.
Zum Beispiel:

Menschen mit und ohne behinderung stehen in einer Reihe nebeneinander
  • Fliesen verlegen,
  • Häuser abreißen,
  • Wände streichen,
  • Dinge reparieren.
  • Anderen Mitarbeitern das Werkzeug geben.

Wenn Menschen mit Behinderung
in einem Integrations-Betrieb arbeiten:
Dann bekommen sie später manchmal
eine Arbeit auf dem 1. Arbeits-Markt.
Weil sie viele verschiedene Sachen gelernt haben.
Und weil andere Arbeits-Geber gemerkt haben:
Menschen mit Behinderung können genauso gut arbeiten,
wie Menschen ohne Behinderung.

Mann arbeitet mit einem Schraubenzieher Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Manchmal bekommen Menschen mit Behinderung
später aber auch keine Arbeit auf dem 1. Arbeits-Markt:
Obwohl sie in einem Integrations-Betrieb gearbeitet haben.
Sie haben trotzdem ganz viele Dinge gelernt.
Und ganz viel erreicht.
Zum Beispiel:

  • Sie werden von anderen Menschen ernst genommen.
  • Sie sind stolz auf sich.
    Weil sie jetzt wissen,
    dass sie viele Dinge können.
    Und dafür nicht immer Unterstützung brauchen.
  • Und sie können dort mitmachen,
    wo auch Menschen ohne Behinderung mitmachen.
bunt gekleidete Rollifahrerin hebt die Faust in die Luft

Die Aktion Mensch hat dem Integrations-Betrieb DOMUS
viel Geld gegeben.

Geldstapel und das Aktion Mensch Logo