Menschen mit Behinderung machen eine eigene Firma auf

Für viele Menschen mit Behinderung ist es oft schwer
eine Arbeit auf dem 1. Arbeits-Markt zu bekommen.
Das bedeutet:
Sie können oft nicht da arbeiten,
wo Menschen ohne Behinderung arbeiten.
Deshalb machen manche Menschen mit Behinderung
eine eigene Firma auf.

Dafür gibt es das Projekt enterability.
Es wird so ausgesprochen: entere-biliti.
Das Projekt ist in Berlin.
Die Mitarbeiter von dem Projekt wissen viel darüber:
Welche Sachen wichtig sind,
wenn eine Person eine eigene Firma aufmachen will.

Rollstuhlfahrerin sitzt am Schreibtisch

In dem Projekt gibt es verschiedene Kurse.
In den Kursen können die Teilnehmer zum Beispiel lernen:

  • Welche Anträge sie ausfüllen müssen,
    wenn sie eine Firma aufmachen wollen.
  • Wie sie Mitarbeiter einstellen.
  • Wie sie eine Internet-Seite machen.
  • Wie sie Werbung für die eigene Firma machen.

Das Projekt gibt es seit dem Jahr 2004.
Es haben schon viele Menschen mit Behinderung
bei dem Projekt mitgemacht.
Danach haben sie eine eigene Firma aufgemacht.

Drei Frauen, eine davon im Rollstuhl, sitzen an einem Tisch. Eine Frau steht vor einer Tafel und erklärt eine Zeichnung.

Manfred Radermacher ist der Chef von dem Projekt.
Er sagt:
Für Menschen mit Behinderung ist es oft nicht so wichtig,
dass sie viel Geld verdienen.
Wenn sie eine eigene Firma aufmachen.
Für sie sind diese Dinge oft viel wichtiger:

Mann steht in einem großen Büro mit Schreitisch und Drehstuhl
  • Dass andere Menschen
    keine falschen Dinge über sie denken.
    Nur weil sie eine Behinderung haben.
  • Dass sie zur Gesellschaft dazu gehören.
  • Dass sie von anderen Menschen
    ernst genommen werden.
  • Dass andere Menschen es gut finden,
    dass sie eine eigene Firma aufgemacht haben.
Menschen mit und ohne behinderung stehen in einer Reihe nebeneinander Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Aktion Mensch hat viel Geld für das Projekt gegeben.
Damit noch mehr Menschen unterstützt werden können.

Geldstapel und das Aktion Mensch Logo