Lesen einmal anders

Der Verein KuBus hat ein Projekt gemacht.
Das Projekt heißt:
Lesen einmal anders.
Die Abkürzung dafür ist: LEA.
Der Verein KuBus macht sich dafür stark:
Alle Menschen sollen zur Gesellschaft gehören.
Und sie sollen überall mitmachen können.

Mann bietet einer blinden Frau einen platz am Tisch an

Deshalb hat der Verein das Projekt LEA gemacht.
Dort können Erwachsene mit und ohne Behinderung mitmachen.
Sie treffen sich einmal in der Woche.
Sie lesen zusammen ein Buch.
Und sprechen über das Buch.
Die Treffen nennt man: Lese-Klubs.

Wenn eine Person nicht lesen kann:
Ist das nicht schlimm.
Eine andere Person liest das Buch laut vor.

Wenn eine Person schwere Worte nicht versteht:
Ist das nicht schlimm.
Die schweren Worte werden erklärt.

Männer und Frauen sitzen am Tisch und arbeiten

Das machen ehren-amtliche Mitarbeiter.
Ehren-amtlich bedeutet:
Die Menschen bekommen kein Geld für ihre Arbeit.
Sie machen die Arbeit,
weil sie Spaß daran haben.

Mann und Frau, daneben die Abbildung eines durchgestrichenen Geldbündels

Es gibt schon ganz viele Lese-Klubs in Deutschland.
Das ist das Ziel von den Lese-Klubs:
Menschen ohne Behinderung sollen keine falschen Dinge
über Menschen mit Behinderung denken.
Deshalb müssen alle Menschen etwas zusammen machen.
Damit sie sich besser kennen-lernen.

Deutschlankarte mit farbig markierten Bundesländern und D-Zeichen Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Aktion Mensch hat dem Projekt viel Geld gegeben.

Geldstapel und das Aktion Mensch Logo