Inklusion braucht viele Fragen

Viele Menschen haben viele Fragen.
Zum Beispiel:

  • Kann man mit Behinderung tanzen?
  • Kann man mit Geh-Hilfen die Karriere-Leiter aufsteigen?
    Das bedeutet:
    Kann sich ein Mensch mit Behinderung in seiner Firma verbessern?
    Kann er zum Beispiel der Chef von einer Firma werden,
    obwohl er eine Behinderung hat?
  • Darf man Jungs doof finden,
    auch wenn sie im Roll-Stuhl sitzen?
  • Wie kann Inklusion gehen?

Die Aktion Mensch hat ein Projekt gemacht.
Sie hat Plakate und Filme zu dem Thema gemacht.
Auf die Plakate hat sie die Fragen geschrieben,
die viele Menschen haben.

Mann mit vielen Denkblasen, die Fragezeichen zeigen

Dazu gibt es verschiedene Geschichten.
Zum Beispiel:
Antonia und Jannis sind Freunde.
Sie kennen sich schon vom Kinder-Garten.
Nach der Schule spielen sie oft zusammen Basket-Ball.
Aber sie streiten sich auch manchmal.
Dass ist aber nicht schlimm.
Und die Behinderung von Jannis ist dabei nicht wichtig.

Ein Plakat der Aktion Mensch. Zwei Mädchen stehen im Vordergrund, im Hintergrund sind zwei Jungen undeutlich zu erkennen. Ein Junge sitzt im Rollstuhl. Darüber der Schriftzug „Darf man Jungs doof finden, auch wenn sie im Rollstuhl sitzen?“.

Oder die Geschichte von Philip.
Philip ist 28 Jahre alt.
Er liebt Musik.
Er spielt schon länger Keyboard und Schlag-Zeug.
Keyboard ist ein englisches Wort.
Es wird so ausgesprochen: Ki Bord.
Das ist ein kleines Klavier.

Frau spielt Schlagzeug

Philip spielt in einer Musik-Gruppe.
Sie heißt: Station 17.

Philip verdient mit der Musik sein Geld.
Er und seine Musiker-Kollegen spielen in ganz Deutschland.

Philip hat eine kognitive Behinderung.
Das bedeutet:
Er kann sich viele Dinge nicht richtig merken.
Er versteht viele Dinge nicht.
Aber das ist nicht wichtig,
wenn er mit seinen Musiker-Kollegen auf der Bühne steht.

Ein Plakat der Aktion Mensch. Zwei junge Männer machen Musik. Darüber der Schriftzug „Wie viel Rock’n’Roll geht mit Behinderung?“.

Das wollte die Aktion Mensch mit dem Projekt erreichen:
Die Menschen sollen darüber nachdenken:

  • Was ist für Menschen ohne Behinderung normal?
  • Was ist für Menschen mit Behinderung normal?
  • Was muss die Gesellschaft verändern?
Frau fasst sich mit beiden Händen an die Schläfen

Aktion Frage-Zeichen

Die Aktion Mensch hat eine Aktion gemacht.
Die Aktion heißt: Frage-Zeichen.
Die Aktion wurde im Internet gemacht.

Viele Menschen sollen Fragen zum Thema Inklusion stellen.
Oder sie können die Fragen von anderen Menschen lesen.
Und dazu ihre Meinung aufschreiben.

Screenshot einer Facebook-Seite mit dem Schriftzug „Was ist Ihre Frage?“

Bekannte Personen haben dabei mitgemacht.
Zum Beispiel:

  • Guildo Horn.
    Er ist Musiker und Lehrer.
Guildo Horn
  • Hubert Hüppe.
    Er war Beauftragter von der Regierung von Deutschland.
    Er hat mit Politikern über die Wünsche und Fragen
    von Menschen mit Behinderung gesprochen.

Zu den Fragen zur Inklusion gibt es viele verschiedene Antworten.
Jeder Mensch versteht unter Inklusion etwas anderes.
Zum Beispiel sagt Raul Krauthausen:
Ich als Rollstuhl-Fahrer verpasse auch manchmal den Bus.
Oder ich muss in einer Schlange warten.
Meine Behinderung soll dabei nicht wichtig sein.

Viele Menschen mit und ohne Behinderung haben
bei der Aktion Frage-Zeichen mitgemacht.

Raul Krauthausen

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