Unsicherheiten sind die größten Barrieren

Alle Menschen möchten Arbeit haben.
Damit sie genug Geld verdienen.
Und selbst über ihr Leben bestimmen können.

Das ist für Menschen mit Behinderung oft nicht so leicht.
Sie bekommen manchmal keine Arbeit.
Oder sie bekommen nicht genug Geld für ihre Arbeit.

Arbeiter und ein Stapel Geldscheine

Die Aktion Mensch hat 2 Umfragen zu dem Thema machen lassen.
Sie wollte heraus-finden:
Warum ist es für Menschen mit Behinderung so schwer
eine gute Arbeit zu finden?

Frau mit Klemmbrett in der Hand und eine Sprechblase mit Fragezeichen

Eine Umfrage hat das Handels-Blatt gemacht.
Das Handels-Blatt ist eine Zeitung.
Es hat viele verschiedene Arbeit-Geber gefragt:
Wie arbeiten Menschen mit Behinderung in Ihrer Firma?

Der Vorstand von der Aktion Mensch ist Armin von Buttlar.
Der Direktor vom Handels-Blatt ist Bert Rürup.
Zusammen waren sie bei einer Presse-Konferenz in Berlin.
Da haben sie über das Ergebnis von der Umfrage erzählt.

Mann im Büro und eine Frau, die ihm Fragen stellt

Bei einer Presse-Konferenz sind viele Menschen.
Zum Beispiel:

  • Von der Zeitung.
  • Vom Radio.
  • Vom Fernsehen.

Sie wollen nach der Presse-Konferenz
vielen anderen Menschen von der Umfrage erzählen.
Dafür schreiben sie zum Beispiel einen Zeitungs-Bericht darüber.

Fernseher, Radio, Zeitung

Bert Rürup hat auf der Presse-Konferenz gesagt:
Bei den Firmen können viel mehr Menschen mit Behinderung arbeiten.
Dafür müssen Vorurteile verschwinden.

Menschen mit Behinderung

Viele Menschen denken zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung können ihre Arbeit nicht gut machen.
  • Sie sind oft krank.
  • Sie können mit anderen nicht gut zusammen arbeiten.

Das stimmt aber nicht.
Jeder Mensch kann etwas besonders gut.
Darauf müssen die Arbeit-Geber achten.

Arbeiter und ein Daumen der nach unten zeigt

Und die Arbeit-Geber müssen wissen:
Es gibt Hilfe vom Staat,
wenn in ihrer Firma Menschen mit Behinderung arbeiten.
Zum Beispiel gibt der Staat Geld,
wenn die Firma barriere-frei gemacht werden soll.
Das bedeutet:
Für Menschen mit Behinderung darf es keine Hindernisse geben.
Die Arbeit-Geber müssen mehr Informationen bekommen.

drei Stapel Geldscheine

Die Universität Köln hat auch eine Umfrage
für die Aktion Mensch gemacht.
Das ist das Ergebnis von der Umfrage:
Viele Arbeit-Geber sind unsicher.

Frau mit Klemmbrett in der Hand und eine Sprechblase mit Fragezeichen

Sie wissen nicht,
wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen.
Und sie haben Angst davor,
dass Arbeit-Nehmer mit Behinderung mehr Geld kosten.
Als Arbeit-Nehmer ohne Behinderung.
Zum Beispiel:

Zwei Frauen geben sich die Hand
  • Weil der Arbeits-Platz barriere-frei sein muss.
  • Oder weil es einen besonderen Kündigungs-Schutz gibt.
    Das bedeutet:
    Menschen mit Behinderung können nicht einfach gekündigt werden.
    Es muss einen guten Grund für die Kündigung geben.
    Und das Integrations-Amt muss erst zustimmen.
    Das Integrations-Amt kümmert sich darum,
    dass alle Menschen gut in unserer Gesellschaft leben können.

Deshalb müssen Arbeit-Geber
mehr Informationen über das Thema bekommen.

Heft mit dem Titel Infos

Menschen mit Behinderung sind aber auch unsicher.
Auch wenn sie eine Arbeit besonders gut können.
Oder wenn sie eine besondere Ausbildung gemacht haben.

Darum sagen sie manchmal nicht,
dass sie eine Behinderung haben.
Wenn die Behinderung nicht zu sehen ist.
Zum Beispiel:

  • Eine Hör-Behinderung.

Studenten mit Behinderung haben oft keinen Behinderten-Ausweis.
Sie wollen nicht,
dass andere Menschen von ihrer Behinderung wissen.

Frau hält einen Finger vor ihren Mund

Akademiker verschweigen ihre Behinderung.
Weil sie sonst vielleicht die Arbeits-Stelle nicht bekommen.
Akademiker haben ihren Beruf an einer Universität studiert.

Und Fach-Kräfte werden oft nicht eingestellt,
weil sie behindert sind.
Obwohl viele Firmen mehr Fach-Kräfte brauchen.

Frau hält einen Finger vor ihren Mund

Das Inklusions-Barometer

Das ist ein Mess-gerät.
Es zeigt die Inklusion auf dem Arbeits-Markt.
Zum Beispiel:

  • Wie viele Menschen mit Behinderung eine gute Arbeit haben.
  • Welche Veränderungen es auf dem Arbeit-Markt gibt.
  • Die Probleme auf dem Arbeits-Markt.
  • Wie Verbesserungen gemacht werden können.

Bei dem Inklusions-Barometer gibt es ein Lage-Barometer.
Und es gibt ein Klima-Barometer.

Das Lage-Barometer

Das Lage-Barometer zeigt:
In den letzten Jahren
haben wieder mehr Menschen Arbeit bekommen.
Das ist eigentlich gut.
Aber nicht mehr Menschen mit Behinderung
haben in den letzten Jahren Arbeit bekommen.

Das Klima-Barometer

Das Klima-Barometer zeigt:
Deshalb haben nicht mehr Menschen mit Behinderung
eine Arbeit bekommen.
Zum Beispiel:

  • Firmen müssen mehr Informationen darüber bekommen,
    welche Hilfe sie vom Staat bekommen können.
  • Menschen mit Behinderung brauchen barriere-freie Arbeits-Plätze.
  • Arbeits-Plätze müssen gut geplant werden.
Lage- und Klimabarometer

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