Alle Menschen haben das Recht auf Arbeit

Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Dafür gibt es Gesetze und Regeln.
In schwerer Sprache heißen diese Regeln:
Allgemeine Erklärungen der Menschen-Rechte.
Diese Gesetze und Regeln sind für alle Menschen.

Da steht zum Beispiel drin:

  • Alle Menschen habe das Recht auf einen Arbeits-Platz.
  • Alle Menschen können wählen, welchen Beruf sie lernen wollen.
  • Alle Menschen muss es bei ihrer Arbeit gut gehen.
  • Alle Menschen sollen genug Geld verdienen, damit sie gut davon leben können.

Das alles steht auch in der Behinderten-Rechts-Konvention.
Die Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag.
Den haben viele Länder unterschrieben.
Deutschland hat den Vertrag auch unterschrieben.

In der Behinderten-Rechts-Konvention steht:
Menschen mit Behinderung müssen Wahl-Möglichkeiten haben.
Aber Menschen mit Behinderung können zum Beispiel oft nicht wählen
welchen Beruf sie lernen wollen.
Sie können ihren Arbeits-Platz nicht auswählen.

Sie arbeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Dort verdienen sie nur wenig Geld.
Von dem Geld können sie nicht gut leben.
Oder die Menschen mit Behinderung haben gar keine Arbeit.
Sie sind arbeitslos.
Dann müssen sie von dem Geld vom Amt leben.

Die Bedeutung von Arbeit

Für alle Menschen ist Arbeit wichtig.
Denn alle Menschen brauchen Geld,
damit sie gut leben können.

Aber Arbeit ist auch für andere Dinge wichtig.
Zum Beispiel:

  • Arbeitet bedeutet für viele Menschen eine Aufgabe im Leben. Sie arbeiten gerne.
  • Sie haben durch ihre Arbeit einen Platz in der Gemeinschaft.
  • Viele Menschen haben an der Arbeit nette Kolleginnen und Kollegen. Manche werden zu Freundinnen und Freunden.
  • Arbeit bedeutet auch: Ein Tag hat feste Regeln.

Zum Beispiel:

  • Morgens um 6 Uhr aufstehen.
  • Nach dem Frühstück muss man an die Arbeit fahren.
  • Mittags um 12 Uhr ist Mittags-Pause
  • Nachmittags um 17 Uhr ist Feier-Abend

Wenn Menschen ihre Arbeit verlieren
verlieren sie oft auch viele andere Dinge.
Zum Beispiel:

  • Sie verdienen kein Geld mehr. Und sie müssen von dem Geld vom Amt leben.
  • Sie verlieren Freundinnen und Freunde.
  • Sie verlieren ihre festen Tages-Regeln.

Das ist für alle Menschen sehr schlimm.

Für Menschen mit Behinderung ist das besonders schlimm.
Denn für sie bedeutet der Arbeits-Platz oft:

  • Da können sie mit anderen Menschen zusammen sein.
  • Sie werden von anderen Menschen ernst genommen.

Das ist in unsere Gesellschaft nicht immer so.
Menschen mit Behinderung werden oft nicht ernst genommen.
Denn viele Menschen ohne Behinderung haben Vor-Urteile.
Das bedeutet:
Sie haben ein schlechtes Bild
über Menschen mit Behinderung im Kopf.

Sie denken zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung haben kein gutes Leben. Denn wer zum Beispiel im Rollstuhl sitzt kann kein gutes Leben haben.
  • Menschen mit Behinderung können nicht alleine in der eigenen Wohnung leben.
  • Menschen mit Behinderung können nicht gut arbeiten.

Menschen ohne Behinderung wissen zu wenig
über das Leben von Menschen mit Behinderung.
Und sie trauen sich oft nicht Fragen zu stellen.

Sie trauen sich nicht,
Menschen mit Behinderung anzusprechen.
Deshalb sind Menschen mit Behinderung oft sehr einsam
wenn sie keine Arbeit mehr haben.

Alle Menschen brauchen aber auch Arbeit
damit sie Geld verdienen.

Wenn sie keine Arbeit mehr haben
bekommen sie Geld vom Amt.
Zum Beispiel von der Agentur für Arbeit.
Dieses Geld muss der Staat bezahlen.

Das bedeutet:
Wenn alle Menschen eine Arbeit haben
dann muss der Staat weniger Geld bezahlen.
Und er kann viel Geld für andere Dinge geben.
Zum Beispiel für Inklusion von Menschen mit Behinderung.

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