Die Gemeinde Nieder-Olm

Nieder-Olm ist eine Gemeinde im Bundes-Land Rheinland-Pfalz.
Der Bürgermeister von der Gemeinde heißt: Ralph Spiegler.
Bundes-Land bedeutet:
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.

Zu der Gemeinde Nieder-Olm gehören viele kleine Orte.
Zum Beispiel:
•    Essenheim,
•    Jugenheim,
•    Klein-Winternheim,
•    Sörgenloch,
•    Stadecken-Elsheim,
•    Zornheim.
Eine Gemeinde ist eine Gruppe
von Dörfern und Städten.

Eine Stadt in der Mitte, drum herum viele kleine Gemeinden im Kreis.

In der Gegend von Nieder-Olm gibt es guten Wein.
Und die Menschen feiern 1 Mal im Jahr Fassenacht.
Fassenacht ist ein großes Fest.
Da verkleiden sich die Menschen.
Das bedeutet:
Sie ziehen bunte Sachen an.
Sie setzen sich Masken auf.
Dann feiern sie in den Straßen.

In der Gemeinde Nieder-Olm
gibt es einen Beirat für Menschen mit Behinderung.
Er macht viele verschiedene Sachen.
Zum Beispiel:
Er arbeitet mit den Ämtern in der Gemeinde zusammen.
Gemeinsam machen sie sich für Inklusion stark.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.

Inklusion bedeutet:
Alle Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu.
•    Alle Menschen können überall dabei sein
•    Und sie können überall mit-machen.
•    Kein Mensch wird aus-geschlossen.
Im Jahr 2010 hat Nieder-Olm einen Preis bekommen.
Der Preis heißt: Ort der Vielfalt.
Den Preis bekommen Städte und Gemeinden.
In denen viele Menschen aus vielen verschiedenen Ländern
gut zusammen leben können.

Viele Menschen mit Behinderung aus Nieder-Olm
haben einen Arbeits-Platz.
Und viele Ämter schreiben ihre Briefe
auch in Leichter Sprache.
Zum Beispiel:
Für Menschen,
die Leichte Sprache brauchen.

Eine Frau sitzt am Schreibtisch und telefoniert. Sie sitzt im Rollstuhl.

Mit dem Projekt: Kommune Inklusiv
will die Gemeinde Nieder-Olm noch mehr für Inklusion machen.
Denn alle Menschen sollen dort gut leben können.
Projekt bedeutet:
Mehrere Menschen arbeiten zusammen.
Sie machen sich für eine bestimmte Sache stark.

Fünf Menschen sitzen an einem Tisch mit Papieren.

Eine Kommune ist eine Gruppe.
Zum Beispiel:
•    Von Menschen
•    oder von Dörfern und kleinen Städten.
Ein anderes Wort dafür ist: Gemeinde.
Und inklusiv bedeutet:
Bei der Gruppe können alle Menschen mit-machen.
In der Gemeinde können alle Menschen überall dabei sein.

Eine Stadt in der Mitte, drum herum viele kleine Gemeinden im Kreis.

Inklusion ist für alle Menschen gut.
Aber es ist wichtig,
dass besonders darauf geachtet wird:
Was verschiedene Menschen-Gruppen brauchen.
•    Damit sie überall dabei sein können.
•    Und damit sie überall mit-machen können.
Zum Beispiel:
•    Menschen mit Behinderung,
•    Flüchtlinge,
•    ältere Menschen
•    und junge Menschen.

Verschiedene Menschen stehen zusammen, einer sitzt im Rollstuhl.

Es muss viel dafür getan werden,
dass alle Menschen verstehen:
•    Dass Menschen ganz verschieden sind.
•    Und dass sie verschiedene Sachen brauchen.
Damit Inklusion für alle Menschen gleich gut ist.

Deshalb wollen die Mit-Macher von dem Projekt: Kommune Inklusiv:
Dass es viele neue Angebote für alle Menschen gibt.
Und dass noch mehr Menschen ehren-amtlich etwas machen.
Zum Beispiel:
Bei den neuen Angeboten mit-arbeiten.
Ehren-amtlich bedeutet:
Die Menschen machen die Arbeit in ihrer Freizeit.
Sie bekommen kein Geld für diese Arbeit.

Eine Gruppe von Menschen.

Die Mit-Macher von dem Projekt haben auch schon viele gute Ideen.
Zum Beispiel:
•    Es soll Treffen für viele verschiedene Menschen geben.
     Sie sollen Zeit mit-einander verbringen.
     Und sie sollen sich kennen-lernen.
•    Es soll Treffen für Frauen geben.

Mehrere Menschen sitzen an einem Tisch und begrüssen einen weiteren Menschen.

•    Es werden Kurse für Betriebe gemacht.
     Da können die Betriebe lernen:
     Dass es gut ist,
     wenn alle Menschen verschieden sind.
     Weil alle Menschen etwas besonders gut können.
     Und das können die Betriebe oft gut gebrauchen.
•    Und es soll Kurse für die Pflege geben.

Eine Lehrerin erklärt drei Teilnehmern mit und ohne Behinderung an einem Flipchart etwas.

Der Traum - So soll es in Nieder-Olm sein
 

Gracia Schade ist:
•    Chefin vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben
     in der Stadt Mainz,
•    sie ist Chefin vom Inklusions-Beirat
•    und sie ist Inklusions-Beauftragte
von dem Landkreis Mainz-Bingen.

Portraitfoto von Gracia Schade

Gracias Schade sagt:
In Nieder-Olm soll es nichts Besonderes mehr sein:
Dass hier viele verschiedene Menschen leben.
Zum Beispiel:
•    Menschen mit Behinderung,
•    Flüchtlinge,
•    ältere Menschen
•    und junge Menschen.
Alle sollen gut zusammen leben können.

Der Bewerber: Nieder-Olm
 

Das ZsL Mainz hat sich für das Projekt:
Kommune Inklusiv
beworben
ZsL ist die Abkürzung für:
Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Mainz e.V.
Beworben bedeutet:
Das ZsL hat der Aktion Mensch geschrieben:
Dass die Gemeinde Nieder-Olm bei dem Projekt mit-machen will.

Eine Hand, die auf einem Blatt Papier Notizen macht.

Das ZsL ist eine Beratungs-Stelle
für Menschen mit Behinderung.
Im ZsL können sie Unterstützung und Hilfe bekommen.
Zum Beispiel:
•    Beim Wohnen,
•    bei der Arbeit
•    und in der Freizeit.
Damit sie selbst über ihr Leben bestimmen können.
Im Sommer von Jahr 2016 hat das ZsL die Bewerbung für das Projekt:
Kommune Inklusiv
an die Aktion Mensch geschickt.

Drei Menschen sitzen am Tisch und sprechen miteinander.