Wohn-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sollen anders werden

Das ist wichtig:

Dieses Förder-Programm gibt es nicht mehr:

Umwandlung von Groß- und Komplexeinrichtungen.

Das war der Name von dem Förder-Programm.

Für das Förder-Programm können Sie keinen Antrag mehr schreiben.

Bei dem Förder-Programm hat die Aktion Mensch Geld gegeben.

Für Wohn-Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Zum Beispiel für diese Wohn-Einrichtungen:

  • Gruppen-Wohnungen
  • oder Wohn-Heime

Wenn Sie Ihren Antrag

vor dem 31. Dezember 2010 geschrieben haben:

Dann gibt die Aktion Mensch

weiter Geld für Ihre Wohn-Einrichtung.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Aktion Mensch will:

Dass die Wohn-Einrichtungen

für Menschen mit Behinderung anders werden.

Sie sollen nah an der Stadt sein.

Zum Beispiel:

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Weil Menschen mit und ohne Behinderung

sich dann besser kennen-lernen können.

Und es keine Vorurteile mehr gibt.

  • Und weil Menschen mit und ohne Behinderung

dann viele Sachen zusammen machen können.

Zum Beispiel können sie zusammen ins Kino gehen.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Vorurteile haben bedeutet zum Beispiel:

Menschen ohne Behinderung denken oft falsche Sachen

über Menschen mit Behinderung.

Sie denken vielleicht:

  • Menschen mit Behinderung können nicht gut arbeiten.
  • Oder Menschen mit Behinderung sind immer krank.

Obwohl das gar nicht stimmt.

Das ist das Ziel von der Aktion Mensch:

Menschen mit Behinderung

sollen selbst bestimmen können:

In welcher Wohn-Einrichtung sie wohnen wollen.

Zum Beispiel:

  • In einer Einzel-Wohnung,

Da wohnt nur ein Mensch in einer Wohnung.

  • in einer Paar-Wohnung,

Da wohnt ein Paar in einer Wohnung.

  • in einer Gruppen-Wohnung
  • oder in einem kleinen Wohn-Heim.

Da sollen nicht mehr als 24 Menschen wohnen.

Es ist wichtig:

Dass alle Menschen selbst über ihr Leben bestimmen können.

Damit alle Menschen die gleichen Möglichkeiten haben.

Menschen mit Behinderung wissen am besten:

Wie eine Wohn-Einrichtung sein muss.

Damit sie da gut zurecht-kommen.

Und damit sie sich da wohl-fühlen.

Deshalb ist es wichtig:

Dass viele verschiedene Menschen bei der Planung

von einer Wohn-Einrichtung mit-machen.

Zum Beispiel:

  • Menschen mit Behinderung,
  • die Familie von den Menschen mit Behinderung
  • und die Menschen, die in dem Wohn-Heim arbeiten.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wofür gibt die Aktion Mensch Geld?

Die Aktion Mensch gibt zum Beispiel Geld:

  • Für ein Projekt für eine neue Wohn-Einrichtung
    für Menschen mit Behinderung.

Sie gibt aber nicht länger als 5 Jahre Geld dafür.

Das Geld ist für den Lohn von den Mitarbeitern

und Mitarbeiter-innen von einer Wohn-Einrichtung.

  • Für eine neue Wohn-Einrichtung.
  • Für einen neuen ambulanten Dienst.

Die Aktion Mensch gibt aber nicht länger als 4 Jahre Geld dafür.

Das Geld ist für den Lohn von den Mitarbeitern

und Mitarbeiter-innen von dem ambulanten Dienst.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Der ambulante Dienst

kommt zu den Menschen nach Hause.

Wenn sie zum Beispiel Pflege brauchen.

  • Weil die Menschen vielleicht älter sind.
  • Oder weil sie eine Behinderung haben.

Das ist wichtig:

Die Aktion Mensch gibt Geld

für neue Wohn-Einrichtungen:

  • Wenn eine neue Wohn-Einrichtung gebaut werden soll.
  • Wenn Wohnungen gekauft werden sollen.

Damit da Menschen mit Behinderung leben können.

  • Oder wenn neue Dinge für die Wohn-Einrichtung

gekauft werden sollen.

Dabei ist es wichtig:            

Dass nicht mehr als 24 Menschen

in der Wohn-Einrichtung wohnen.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Ihre Einrichtung muss selber genug Geld haben.

Wenn sie eine neue Wohn-Einrichtung auf-machen will.

Dafür kann sich Ihre Einrichtung

Geld bei der Bank leihen.

Das Geld muss sie zurück-bezahlen.

Für das Geld muss sie auch Zinsen bezahlen.

Das bedeutet:

Sie muss mehr Geld an die Bank zurück-bezahlen

als sie sich geliehen hat.

 

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wenn Sie Geld von der Aktion Mensch bekommen wollen:

Dann müssen Sie einen Antrag schreiben.

Hier können Sie den Antrag schreiben.

Der Antrag muss jedes Jahr wieder geschrieben werden.

Damit Sie weiter Geld von der Aktion Mensch bekommen.

Wenn Sie Geld von der Aktion Mensch bekommen:

Dann müssen Sie jedes Jahr

einen Bericht für die Aktion Mensch schreiben.

In dem Bericht muss zum Beispiel stehen:

  • Wie viel Geld Sie im letzten Jahr für das Projekt bezahlt haben.
  • Und für welche Sachen Sie das Geld bezahlt haben.
  • Und ob viele Menschen Unterstützung

von dem ambulanten Dienst bekommen wollen.

Wer kann einen Antrag schreiben?

Freie gemein-nützige Einrichtungen

können einen Antrag schreiben.

Wenn sie eine Wohn-Einrichtung

für Menschen mit Behinderung haben.

Freie gemein-nützige Einrichtungen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.

Davon müssen sie kein Geld an das Finanz-Amt abgeben.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie müssen keine Steuern bezahlen.

Weil sie mit dem Geld zum Beispiel diese Sachen machen:

  • Projekte für Menschen mit Behinderung,
  • Treff-Punkte für ältere Menschen
  • oder Sprach-Kurse für Menschen aus anderen Ländern.

Das bedeutet:
Sie machen sich für Menschen stark,

die schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Das Finanz-Amt ist ein Amt vom Staat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Finanz-Amt

kümmern sich darum:

  • Dass alle Menschen in Deutschland Steuern bezahlen.

Und sie prüfen:

  • Ob alle Menschen die richtigen Steuern bezahlt haben.

Hier können Sie den Antrag im Internet schreiben.

Das ist wichtig für den Antrag

Wenn Sie einen Antrag schreiben wollen:

Dann müssen Sie einen guten Plan

für die Wohn-Einrichtung haben.

In dem Plan muss zum Beispiel stehen:

  • Mit welchem Geld die Wohn-Einrichtung bezahlt werden soll.
  • Welche Wohn-Formen es da geben soll.
  • Wie viele Menschen in der Wohn-Einrichtung leben können.

 

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