Projekte in anderen Ländern

In manchen Ländern geht es

vielen Menschen mit Behinderung sehr schlecht.

Zum Beispiel:

  • In Bulgarien,
  • in der Ukraine
  • oder in Polen.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Menschen werden manchmal nicht gut behandelt.

Sie werden zum Beispiel:

  • Von der Gesellschaft aus-geschlossen.
  • Oder von anderen Menschen beleidigt.

Die Menschen können in diesen Ländern nicht so leben,

wie sie vielleicht leben möchten.

Und sie können bei vielen Sachen nicht mit-machen.

Manchmal müssen sie da wohnen,

wo keine anderen Menschen wohnen wollen.

Zum Beispiel:

  • In sehr alten Häusern.
  • Und in kaputten Häusern.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • An einem Ort,
    wo viele schlimme Menschen leben.

    Zum Beispiel:
  • Diebe
  • oder gewalt-tätige Menschen.

Menschen mit Behinderung brauchen oft Unterstützung.

Damit sie gut in der Gesellschaft zurecht-kommen.

In vielen Ländern bekommen sie diese Unterstützung aber nicht.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Hier in Deutschland bekommen die Menschen

oft Unterstützung von ihrer Familie.

Oder sie bekommen Unterstützung von Ehren-Amtlichen.

Ehren-Amtliche machen die Arbeit in ihrer Freizeit.

Und sie bekommen kein Geld dafür.

In vielen anderen Länder war das aber lange verboten.

Familien durften einem Familien-Mitglied mit Behinderung nicht helfen.

Das hat sich zum Glück geändert.

Jetzt dürfen Familien in anderen Ländern

einem Familien-Mitglied mit Behinderung helfen.

Und es gibt auch ein paar Ehren-Amtliche.

Sie unterstützen die Menschen mit Behinderung

 in anderen Ländern.

Aber es muss noch viel mehr Ehren-Amtliche

in anderen Ländern geben.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Viele Familien haben Einrichtungen

in anderen Ländern auf-gemacht.

Die Einrichtungen machen sich

für Menschen mit Behinderung stark.

Zum Beispiel:

  • Damit sie nicht mehr schlecht behandelt werden.
     
  • Und damit sie gut in der Gesellschaft leben können.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Einrichtungen arbeiten viel

mit Vereinen aus Deutschland zusammen.

Weil es die Vereine schon lange gibt.

Und sie deshalb viel über das Thema wissen.

Sie können den Einrichtungen in anderen Ländern

gute Tipps geben.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Einrichtungen in anderen Ländern brauchen Geld.

Damit sie die Menschen noch besser unterstützen können.

Zum Beispiel:

  • Damit sie die Menschen beraten können.
     
  • Damit es noch mehr Einrichtungen geben kann.
     
  • Damit sie den Menschen Informationen geben können.
     

Denn wenn andere Menschen viel

über Menschen mit Behinderung wissen:

Dann werden die Menschen vielleicht

nicht mehr von der Gesellschaft aus-geschlossen.

Sie gehören dann zur Gesellschaft dazu.

Und sie können bei vielen Sachen mit-machen.

Deshalb unterstützt die Aktion Mensch

Projekte in anderen Ländern.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wofür gibt die Aktion Mensch Geld?
 

  • Für die Planungs-Zeit von einem Projekt.
    Jedes gute Projekt braucht einen guten Plan.
    Damit Sie Ihr Projekt gut planen können:
    Brauchen Sie manchmal viel Zeit.
    Diese Zeit heißt: Planungs-Zeit.
     
  • Für Projekte mit diesen Zielen:
     
    • Dass es noch mehr gute Einrichtungen
      für Menschen mit Behinderung gibt.
    • Oder dass es noch bessere Angebote gibt.

Das Projekt darf nicht länger als 4 Jahre dauern.

  • Für die Planungs-Zeit nach dem Projekt.

    Zum Beispiel:
     
    • Damit die Ergebnisse von dem Projekt
      auf-geschrieben werden können.
    • Damit die Menschen darüber reden können:
      Welche Dinge bei dem Projekt gut waren.
      Und welche Dinge vielleicht nicht so gut waren.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Für die Zusammen-Arbeit von Einrichtung aus Deutschland
    und Einrichtungen aus anderen Ländern.
     
  • Wenn verschiedene Einrichtungen
    ein Projekt zusammen planen wollen.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Für Projekte, die sich darum kümmern wollen:

    Dass es bestimmte Angebote gibt.

    Oder dass bestimmte Angebote verbessert werden.

    Zum Beispiel:
     
    •  Beratungs-Angebote

Damit Menschen mit Behinderung

selbst über ihr Leben bestimmen können.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Für Projekte, die sich darum kümmern wollen:
  • Dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von einer Einrichtung
    in einem anderen Land Weiter-Bildungen machen können.
     
  • Dass sie mit anderen Fach-Leuten
    über ihre Erfahrungen sprechen können.
    Und Tipps von ihnen bekommen können.
     
  • Dass sie wichtige Fach-Bücher lesen können.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Für Informations-Veranstaltungen

Damit andere Menschen keine falschen Sachen

über Menschen mit Behinderung denken.

Zum Beispiel:

  • Dass diese Menschen oft krank sind.
     
  • Oder dass sie viele Sachen nicht können.
  • Für Projekte, die sich darum kümmern wollen:

    Dass es mehr ehren-amtliche Mitarbeiter gibt.

    Und die Mitarbeiter eine Weiter-Bildung machen können.

 

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wer kann den Antrag bei der Aktion Mensch schreiben?

Den Antrag dürfen nur freie gemein-nützige Einrichtungen schreiben.

Wenn sie mit einer Einrichtung in einem anderen Land

zusammen arbeiten.


Freie gemein-nützige Einrichtungen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.

Davon müssen sie kein Geld an das Finanz-Amt abgeben.

In schwerer Sprache heißt das:

Sie müssen keine Steuern bezahlen.

Weil sie mit dem Geld zum Beispiel diese Sachen machen:

  • Projekte für Menschen mit Behinderung,
     
  • Treff-Punkte für ältere Menschen
     
  •  oder Sprach-Kurse
    für Menschen aus anderen Ländern.

Das bedeutet:
Sie machen sich für Menschen stark,

die schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Das Finanz-Amt ist ein Amt vom Staat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Finanz-Amt

kümmern sich darum:

  • Dass alle Menschen in Deutschland Steuern bezahlen.
    Und sie prüfen:
     
  • Ob alle Menschen die richtigen Steuern bezahlt haben.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wofür gibt die Aktion Mensch Geld?

Die Aktion Mensch gibt Geld für Projekte:

  • Die auf jeden Fall 6 Monate dauern.
     
  • Die aber nicht länger als 4 Jahre dauern.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Sie gibt zum Beispiel Geld:

  • Für den Lohn von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
  • Für Weiter-Bildungen.
  • Für die Reise-Kosten.
  • Für das Hotel.
  • Für das Essen.
  • Für einen Dolmetscher.

    Ein Dolmetscher ist ein Übersetzer.

Er kann auf jeden Fall 2 Sprachen sprechen.

Zum Beispiel: deutsch und polnisch.

Die Projekt-Mitarbeiter aus Deutschland können kein polnisch.

Der Dolmetscher kann ihnen aber sagen:

Was die Menschen aus Polen sagen.

Und er kann den Menschen aus Polen sagen:

Was die Projekt-Mitarbeiter aus Deutschland sagen.

Weil er beide Sprachen spricht.

An dem blauen Stück können Sie sehen:

Wie viel die Aktion Mensch von diesen Kosten

für ein Projekt in einem anderen Land bezahlt.

Die Aktion Mensch unterstützt Projekte in diesen Ländern:

  • Belarus
  • Bosnien-Herzegowina
    Das wird so ausgesprochen: Bosnien-Herzigowija.
  • Bulgarien
  • Estland
  • Georgien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Moldawien
  • Montenegro
  • Polen
  • Rumänien
  • Russland
  • Serbien
  • Slowakei
  • Tschechien
  • Ukraine
  • Ungarn
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Hier  können Sie einen Antrag schreiben.

Wenn Sie ein Projekte in einem anderen Land machen wollen.

Und von der Aktion Mensch Geld dafür bekommen wollen.

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