Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten
 

Das sind zum Beispiel:

  • Obdachlose Menschen
    Diese Menschen haben keine Wohnung.
    Sie leben deshalb auf der Straße.
     
  • Alkohol-süchtige Menschen
    Diese Menschen trinken immer wieder sehr viel Alkohol.
    Und sie können nicht damit aufhören.
    Weil sie denken,
    dass es ihnen dann besser geht.

Das neue Förder-Programm: Wohnen

Viele Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

haben gar keine Wohnung.

Oder sie wohnen in einer Wohn-Einrichtung.

Die Einrichtungen sind oft nicht genau in der Stadt.

Oder sie sind nicht genau im Dorf.

Sie sind etwas außer-halb.

Das findet die Aktion Mensch nicht besonders gut.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Das will die Aktion Mensch:
Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten sollen da wohnen, wo auch alle anderen Menschen wohnen.

Damit sie zur Gesellschaft gehören.

Und viele Dinge alleine machen können.

Zum Beispiel:

  • Damit sie selbst einkaufen gehen können.
  • Damit sie alleine zum Arzt gehen können.
  • Damit sie bei Veranstaltungen mit-machen können.

Deshalb gibt es bei der Aktion Mensch

das Förder-Programm: Wohnen.

Da werden Wohn-Angebote

für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten gefördert.

Das bedeutet:
Die Aktion Mensch gibt Geld für diese Wohn-Angebote.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Dann gibt die Aktion Mensch Geld für ein Wohn-Angebot

  • Wenn die Wohn-Angebote nah an der Stadt sind.
    Und wenn da nicht mehr
    als 8 Menschen zusammen wohnen sollen.
     
  • Wenn ein Wohn-Projekt die Menschen unterstützen will.
    Damit sie gut in ihrer neuen Wohnung leben können.
    Und damit sie sich schnell in der neuen Stadt zurecht finden.
    Bei den Wohn-Angeboten sollen 2 bis 8 Menschen leben können.
     
  • Wenn die Mitarbeiter von einem Wohn-Projekt
    neue Ideen entwickeln wollen:
    Wie Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten
    zur Gesellschaft dazu gehören können.
    Und wie sie gut in der Gesellschaft zurecht-kommen.
    Wenn sie in einer Wohn-Einrichtung leben.
  • Wenn ein Wohn-Angebot ausgebaut werden soll.
    Das bedeutet:
    Wenn das Wohn-Angebot größer werden soll.
    Damit da noch mehr Menschen wohnen können.

    Die Aktion Mensch gibt aber nur Geld:
    Wenn da nicht mehr als 24 Menschen wohnen sollen.
     
  • Wenn es ein neues Wohn-Angebot geben soll.
    Und da nicht mehr als 24 Menschen wohnen sollen.
     
  • Wenn ein Wohn-Angebot verbessert werden soll.
    Damit die Menschen da besser leben können.
    Und damit sie sich in der Wohnung wohl fühlen.

Wer kann den Antrag bei der Aktion Mensch schreiben?

Den Antrag dürfen nur freie gemein-nützige Einrichtungen schreiben.

Freie gemein-nützige Einrichtungen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.

Davon müssen sie kein Geld an das Finanz-Amt abgeben.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie müssen keine Steuern bezahlen.

Weil sie mit dem Geld zum Beispiel diese Sachen machen:

  •  Projekte für Menschen mit Behinderung,
  •  Treff-Punkte für ältere Menschen
  •  oder Sprach-Kurse für Menschen aus anderen Ländern.

Das bedeutet:
Sie machen sich für Menschen stark,

die schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Das Finanz-Amt ist ein Amt vom Staat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Finanz-Amt

kümmern sich darum:

  • Dass alle Menschen in Deutschland Steuern bezahlen.
    Und sie prüfen:
  • Ob alle Menschen die richtigen Steuern bezahlt haben.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wofür gibt die Aktion Mensch Geld?

Die Aktion Mensch gibt zum Beispiel für diese Sachen Geld:

  • Wenn eine neue Einrichtung gebaut werden soll.
  • Wenn ein Bau-Platz für eine neue Einrichtung
    gekauft werden soll.
     
  • Wenn eine Einrichtung um-gebaut werden soll.
    Damit es da keine Hindernisse mehr gibt.
     
  • Wenn eine Einrichtung erweitert werden soll.
    Das bedeutet zum Beispiel:
    Da soll es eine neue Arbeits-Gruppe geben.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Wenn neue Wohnungen gekauft werden sollen.
    Damit Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten
    da leben können.
     
  • Wenn neue Möbel für eine Wohnungen gekauft werden sollen.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wie viel Geld gibt die Aktion Mensch?

Für ein Wohn-Angebot für bis zu 8 Menschen

gibt die Aktion Mensch am meisten Geld.

Wenn das Wohn-Angebot nah bei einer Stadt ist.

Oder wenn es nah bei einem Dorf ist.

An dem grünen Stück können Sie sehen:

Wie viel Geld die Aktion Mensch dazu gibt.

Für ein Wohn-Angebot für 9 bis 24 Menschen

gibt die Aktion Mensch ein bisschen weniger Geld.

An dem roten Stück können Sie sehen:

Wie viel Geld die Aktion Mensch dazu gibt.

Die Aktion Mensch gibt viel Geld:

Wenn ein Projekt die Menschen unterstützen will.

Damit sie gut in ihrer neuen Wohnung leben können.

Und damit sie sich schnell in der neuen Stadt zurecht finden.

Das Geld ist zum Beispiel:

  • Für den Lohn von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
    von dem Projekt.

Die Aktion Mensch gibt aber nicht länger als 3 Jahre

Geld für das Projekt.

Die Aktion Mensch gibt ein bisschen Geld:

Wenn die Mitarbeiter von einem Projekt

neue Ideen entwickeln wollen.

Zum Beispiel:

  • Wie Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten
    zur Gesellschaft dazu gehören können.
     
  • Und wie sie gut in der Gesellschaft zurecht-kommen.

Wenn sie in einer Wohn-Einrichtung leben.

Die Aktion Mensch gibt aber

nicht länger als 1 Jahr Geld für das Projekt.

Mehr Informationen stehen

in den Förder-Regeln von der Aktion Mensch.

Hier  gibt es die Förder-Regeln im Internet.

Die Förder-Regeln gibt es nicht in Leichter Sprache.

 

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

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