Förderung für Dienste und Einrichtungen

Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten

Das sind zum Beispiel:

  • Obdachlose Menschen
    Diese Menschen haben keine Wohnung.
    Und sie leben deshalb auf der Straße.
     
  • Alkohol-süchtige Menschen
    Diese Menschen trinken immer wieder Alkohol.
    Und sie können nicht damit aufhören.
    Weil sie denken,
    dass es ihnen dann besser geht.

Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben.

Und alle Menschen sollen gleich behandelt werden.

Das ist Inklusion.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Damit Inklusion gut gemacht werden kann:

Muss es verschiedene Angebote für Menschen geben.

Damit sie die Unterstützung bekommen,

die sie brauchen.

Zum Beispiel:

  • Beratung
  • oder einen passenden Arbeits-Platz.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

So können Hindernisse ab-gebaut werden.

Und so kann dafür gesorgt werden:

Dass sich alle Menschen

in unserer Gesellschaft wohl fühlen.

Und niemand aus-geschlossen wird.

Deshalb gibt die Aktion Mensch Geld

für Dienste und Einrichtungen.

Wenn sie etwas für Menschen mit Behinderung machen wollen.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Für was gibt die Aktion Mensch Geld?

  • Ambulante Dienste und Einrichtungen

Das bedeutet:

Ein Mensch ist nur kurz in der Einrichtung.

Nach ein paar Stunden

geht er wieder nach Hause.

Er bleibt nicht in der Einrichtung.

Oder der Mensch wird zu Hause unterstützt.

Er geht gar nicht in die Einrichtung.

Eine Beratungs-Stelle ist zum Beispiel ein ambulanter Dienst.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Integrations-Firmen

Da können Menschen mit und ohne besondere soziale
Schwierigkeiten
zusammen arbeiten.

  •  Beschäftigungs-Vorhaben

Das sind Angebote für

Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.

Damit sie eine Aufgabe haben.

Und nicht den ganzen Tag zu Hause sein müssen.

Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wer kann den Antrag für die Aktion Mensch schreiben?

Den Antrag dürfen nur freie gemein-nützige Einrichtungen schreiben.

Freie gemein-nützige Einrichtungen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.

Davon müssen sie kein Geld an das Finanz-Amt abgeben.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie müssen keine Steuern bezahlen.

Weil sie mit dem Geld zum Beispiel diese Sachen machen:

  •  Projekte für Menschen mit Behinderung,
  •  Treff-Punkte für ältere Menschen
  •  oder Sprach-Kurse für Menschen aus anderen Ländern.

Das bedeutet:
Sie machen sich für Menschen stark,

die schlechter behandelt werden als andere Menschen.

Das Finanz-Amt ist ein Amt vom Staat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Finanz-Amt

kümmern sich darum:

  • Dass alle Menschen in Deutschland Steuern bezahlen.
    Und sie prüfen:
  • Ob alle Menschen die richtigen Steuern bezahlt haben.

Die freien gemein-nützigen Einrichtungen sollen sich besonders

für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten stark machen:

  • Wenn diese keine Wohnung haben.
  • Wenn sie Gewalt erlebt haben.
  • Oder wenn sie in einer geschlossenen Einrichtung waren.
    Zum Beispiel:
    • Im Gefängnis
    • oder in einem Therapie-Zentrum.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wofür gibt die Aktion Mensch Geld?

Die Aktion Mensch gibt zum Beispiel für diese Dinge Geld:

  • Wenn eine neue Einrichtung gebaut werden soll.
     
  • Wenn ein Bau-Platz für eine neue Einrichtung
    gekauft werden soll.
     
  • Wenn ein neues Haus gekauft werden soll.
     
  • Wenn eine Einrichtung um-gebaut werden soll
     
  • Wenn eine Einrichtung erweitert werden soll.
    Zum Beispiel: Wenn es da eine neue Arbeits-Gruppe geben soll.
     
  • Oder wenn eine Einrichtung neue Sachen braucht.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Wie viel Geld gibt die Aktion Mensch?

  • Ambulante Dienste und Einrichtungen
    bekommen sehr viel Geld von der Aktion Mensch.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

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