Das Förder-Programm Inklusion

Inklusion bedeutet:

  • Alle Menschen sollen überall dabei sein können.
  • Alle Menschen sollen überall mit-machen können.
  • Alle Menschen sollen selbst über ihr Leben bestimmen können.
  • Niemand darf aus-geschlossen werden.

Bei dem Förder-Programm Inklusion

gibt die Aktion Mensch Geld für Vernetzungs-Projekte.

Bei diesen Projekten sollen Menschen mit

und ohne Behinderung viele Sachen zusammen machen.

Zum Beispiel:

ganz viele Menschen mit und ohne Behinderung
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Sie sollen zusammen arbeiten,
  • sie sollen zusammen wohnen
  • und viele Sachen in ihrer Freizeit zusammen machen.

Wenn sie das möchten.

Menschen mit und ohne behinderung stehen in einer Reihe nebeneinander
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Vernetzungs-Projekte müssen zu diesen Sachen sein:

  • Arbeit
  • Lernen
  • Freizeit
  • Wohnen
Mann arbeitet an einer Werkbank
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Barriere-Freiheit
    Das bedeutet:
    Es soll keine Hindernisse
    für Menschen mit Behinderung geben.
Männer und Frauen, JUnge und Ältere sitzen auf einem Sofa
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Es gibt eine Broschüre zu dem Förder-Programm Inklusion.

Hier gibt es die Broschüre im Internet.

Und es gibt ein Falt-Blatt zu dem Förder-Programm Inklusion.

Hier gibt es das Falt-Blatt im Internet.

Mann liest ein Faltblatt
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Planungs-Zeit vor dem Projekt

Jedes gute Projekt braucht einen guten Plan.

Damit Sie Ihr Projekt gut planen können:

Brauchen Sie manchmal viel Zeit.

Diese Zeit heißt: Planungs-Zeit.

Für diese Planungs-Zeit können Sie Geld

von der Aktion Mensch bekommen.

Wenn sie nicht länger als 1 Jahr dauert.

In der Planungs-Zeit können Sie viele Sachen für Ihr Projekt machen:

  • Sie können Ihr Projekt gut vorbereiten.
  • Und Sie können vielen Menschen

von dem Projekt erzählen.

So finden Sie vielleicht Einrichtungen:

  • Die bei dem Projekt mit-machen wollen.

Oder die Ihnen bei dem Projekt helfen wollen.

Mann steht hinter einem Tisch mit Informationsmaterial. Er gibt einer Frau eine Broschüre.
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Sie müssen einen Kooperations-Vertrag machen.

Wenn Sie eine Einrichtung finden,

die Ihnen bei dem Projekt helfen will.

In dem Kooperations-Vertrag steht:

Dass zwei Einrichtungen zusammen arbeiten wollen.

Und wie die eine Einrichtung

der anderen Einrichtung helfen will.

Mann überreicht einer Frau einen unterschriebenen Vertrag

Unterstützung für Projekte für Inklusion
 

Bei dem Förder-Programm Inklusion

gibt die Aktion Mensch Geld für Vernetzungs-Projekte.

Da sollen Menschen mit und ohne Behinderung

viele Sachen zusammen machen.

Zum Beispiel:

  • Sie sollen zusammen arbeiten,
  • sie sollen zusammen wohnen
  • und ihre Freizeit zusammen verbringen.

Wenn sie das wollen.

Menschen mit und ohne behinderung stehen in einer Reihe nebeneinander
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Die Aktion Mensch gibt aber nicht länger als 3 Jahre

Geld für ein Projekt.

Wer kann einen Antrag schreiben?

Damit die Aktion Mensch Geld für die Planungs-Zeit gibt.

Oder damit sie Geld für ein Projekt gibt.

Den Antrag dürfen nur freie gemein-nützige Einrichtungen schreiben.

Freie gemein-nützige Einrichtungen verdienen Geld mit ihrer Arbeit.

Davon müssen sie kein Geld an das Finanz-Amt abgeben.

In schwerer Sprache heißt das:

Sie müssen keine Steuern bezahlen.

Weil sie mit dem Geld zum Beispiel diese Sachen machen:

  •   Projekte für Menschen mit Behinderung,
  •  Treff-Punkte für ältere Menschen
  •   oder Sprach-Kurse
    für Menschen aus anderen Ländern.

Das bedeutet:

Sie machen sich für Menschen stark,

die schlechter behandelt werden als andere Menschen.
 

Das Finanz-Amt ist ein Amt vom Staat.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Finanz-Amt

kümmern sich darum:

  • Dass alle Menschen in Deutschland Steuern bezahlen.
    Und sie prüfen:
  • Ob alle Menschen die richtigen Steuern bezahlt haben.
Hand hält einen Zwanzigeurogeldschein
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Dann gibt die Aktion Mensch zum Beispiel Geld:
Für die Planungs-Zeit für ein Projekt.

Oder für ein Projekt für Inklusion.

  • Wenn die Planungs-Zeit für das Projekt gut ist.
    Und wenn Sie der Aktion Mensch auf-schreiben:
    Was Sie in der Planungs-Zeit machen wollen.
    Und welche Dinge Sie dafür brauchen.
schreibende Hand
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Die Aktion Mensch gibt Geld für Projekte in diesen Bereichen:
    •  Arbeit
    •  Wohnen
    •  Lernen
    •  Freizeit
    •  Barriere-Freiheit

Die Planungs-Zeit muss für einen bestimmten Bereich sein.

Die Planungs-Zeit kann aber auch für mehrere Bereiche sein.

Mann arbeitet an einer Werkbank und ein Paar sitzt auf dem Sofa
  • Wenn bei dem Projekt
    Menschen mit Behinderung mit-machen.
    Sie sollen das Projekt auch mit planen.
  • Wenn die Arbeits-Plätze bei dem Projekt
    für Menschen mit und ohne Behinderung sind.
Menschen mit und ohne behinderung stehen in einer Reihe nebeneinander
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Wenn es bei dem Projekt keine Hindernisse gibt.
    Zum Beispiel:
    • Es muss Rampen für Rollstuhl-Fahrer geben.               
    • Es muss Texte in Leichter Sprache geben.
  • Wenn alle Menschen die Möglichkeit haben
    viele Informationen über das Projekt zu bekommen.
    Zum Beispiel:
    •  Über die Zeitung,
    •  das Internet
    •  oder das Radio.
Rollstuhlfaherin durchbricht eine rot-weiß gestreifte Barriere, die die Straße versperrt
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing
  • Wenn Sie genau beschreiben:
    Wo Sie das Projekt machen wollen.
    Und warum Sie es unbedingt da machen wollen.
     
  • Wenn Sie auf jeden Fall mit 2 anderen Einrichtungen
    zusammen arbeiten wollen.
    Zum Beispiel:
    • Mit einem Sport-Verein,
    • mit einem Verein der Beratungs-Stellen hat
    • oder mit einem Verein
      der viele Angebote für junge Menschen hat.

Es ist gut:

Wenn Sie schon wissen,

mit welchen Einrichtungen Sie zusammen arbeiten wollen.

1 Einrichtung davon darf nicht zur Behinderten-Hilfe gehören.

Die Behinderten-Hilfe sind alle Angebote

für Menschen mit Behinderung.

Zum Beispiel:

  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
  • Förder-Schulen
  • oder barriere-freie Wohn-Angebote.
  • Sie müssen einen Kooperations-Vertrag machen.
unterschiedliche Menschen sind untereinander vernetzt
  • Der Behinderten-Beirat von Ihrer Stadt
    muss einen Bericht zu dem Projekt schreiben.

    Ein Behinderten-Beirat macht sich
    für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark.
     
  • Oder ein Amt muss einen Bericht zu dem Projekt schreiben.
    Zum Beispiel: Das Sozial-Amt.

    Das Sozial-Amt kümmert sich darum:
    Dass alle Menschen gut leben können.

    In dem Bericht muss stehen:
    Welche Meinung sie zu dem Projekt haben.
    Und warum es das Projekt geben muss.
Männer und Frauen stehen vor Fabrikgebäuden
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Es gibt ein Merk-Blatt zu dem Förder-Programm Inklusion.

Da stehen die wichtigsten Informationen

über das Förder-Programm drauf.

Heft mit dem Titel Infos
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

Hier gibt es das Merk-Blatt im Internet.

Das Merk-Blatt gibt es nicht in Leichter Sprache.

Dreieckiges Verkehrsschild mit einer Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger
Zeichnungen: ©Reinhild Kassing

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