Aufgaben und Erfolgskriterien klären

Konkrete Rollenverteilung festlegen

Ein junger Mann und eine junge Frau schauen sich Blumen an einem Marktstand an. Der junge Mann hat das Down-Syndrom.

Die Erfahrungen aus dem Modellprojekt Kommune Inklusiv haben gezeigt: Jede Stadt, jede Gemeinde, jeder Landkreis ist anders aufgestellt und unterschiedlich weit fortgeschritten auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft.

Das bedeutet für die Prozessbegleitung: Ihre Rolle und ihre Aufgaben hängen davon ab, wie die Situation vor Ort ist, welche Wünsche und Bedürfnisse die Menschen haben. Und welche Ziele ihr Inklusionsprojekt als Konsequenz erfüllen soll. Das heißt auch, dass die Prozessbegleitung ihr Vorgehen auf jede Gemeinde oder Stadt individuell ausrichtet.

Klären Sie deshalb vor Projektbeginn mit den Prozessbegleiter*innen so konkret wie möglich: Welche Aufgaben und Rolle sollen sie übernehmen? Bei welchen Aufgaben wünschen Sie sich von der Prozessbegleitung Unterstützung? Soll die Prozessbegleitung Ihnen zum Beispiel bei der Erstellung eines Projektplans helfen? Oder bei Konflikten vermitteln?

Vereinbaren Sie zusammen mit der Prozessbegleitung Erfolgskriterien. An denen können Sie während des Projekts gemeinsam überprüfen, ob das Projekt auf dem Weg ist, seine Ziele zu erfüllen.

Haben Sie Ihr Projekt nach dem Prinzip der Wirkungslogik geplant, können Sie sich an den Schritten und Zielen dieser Planung orientieren. Erfolgskriterien sind dann beispielsweise: Die Projektaktivitäten finden wie geplant statt. Die Angebote erreichen die Zielgruppen. Die Projektpartner*innen bringen sich wie geplant ein. Die Partner*innen erweitern ihre Fähigkeiten.

Prozessbegleitung möglich machen

Zwei Männer stehen an einem Stehtisch und unterhalten sich.

Vielleicht denken Sie, dass Sie sich eine Prozessbegleitung nicht leisten können. Unsere Empfehlung: Planen Sie eine Prozessbegleitung von Beginn an in Ihr Projekt und in Ihr Budget ein.

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