Das empfehlen wir unbedingt! Es ist außerdem von großem Vorteil, wenn die Netzwerkkoordination hauptamtlich arbeitet. In den Kommune-Inklusiv-Modellkommunen arbeiten hauptamtliche Netzwerkkoordinator*innen als Projektleiter*innen. Die Koordinator*innen haben vielfältige Aufgaben und eine hohe Verantwortung. Sie übernehmen Führungsaufgaben und das Projektmanagement. Oft haben sie Termine am Wochenende oder abends. Die Koordinator*innen halten das Netzwerk zusammen und müssen nahezu täglich auf Anfragen von Menschen innerhalb und auch außerhalb des Netzwerks reagieren. Wichtig ist deshalb, die Netzwerkkoordinator*innen fest einzustellen und ihnen im Netzwerk ein starkes Mandat - das heißt klare Befugnisse und Entscheidungsmacht - zu geben.

 

Wegen der vielfältigen Anforderungen ist es entscheidend, dass die Netzwerkkoordination jemand übernimmt, die oder der belastbar ist, gut planen, organisieren, kommunizieren und Interessen ausgleichen kann. Er oder sie sollte vor Ort gut vernetzt sein und viele Akteur*innen kennen. Und die Netzwerkkoordination sollte bereit sein, immer neu dazuzulernen und sich weiter fortzubilden.

 

Mehr über die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen erzählt auch unser Film über den Arbeitsalltag zweier Koordinatorinnen, der im Kapitel über die Netzwerkstruktur zu finden ist.

 

Wie Netzwerkkoordinator*innen mit Herausforderungen umgehen können, erfahren Sie im Kapitel „Konflikte und Überlastung erkennen und lösen“.

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