Ich bekomme eine professionelle Prozessbegleitung beim besten Willen nicht finanziert. Was mache ich statt dessen?

Alternativ zur professionellen Prozessbegleitung können Sie prüfen, ob eine wissenschaftliche Begleitung möglich ist. Also eine Begleitung, die nicht ausschließlich Aktionen auswertet und Erfolge misst, sondern die Sie - wie eine Prozessbegleitung das tut - auch berät. In Städten mit Universitäten können Sie sich an die entsprechenden Fakultäten wenden. Schreiben Sie eine E-Mail, in der Sie Ihr Projekt und Ihren Wunsch nach wissenschaftlicher Begleitung beschreiben. Und haken Sie gegebenenfalls mit einem Anruf nach.

Wichtig, ob mit oder ohne professionelle Prozessbegleitung: Halten Sie immer wieder kurz inne in Ihrem Projekt und planen Sie Reflexionsschleifen ein. In unseren Modellkommunen heißt diese Schleife „Boxenstopp“. Überprüfen Sie, idealerweise unterstützt durch eine externe Moderation: Wo stehen Sie mit Ihrem Projekt? Fehlen Ihnen noch Ressourcen und Fähigkeiten im Netzwerk? Wo können Sie diese herbekommen?