Die Hansestadt wird noch bunter

Nach rund anderthalb Jahren Planung geht es in Rostock in die Praxis: Vor Ort werden nun konkrete Maßnahmen umgesetzt, die schon bald mehr Teilhabe bewirken sollen. Mit dem neuen Projektabschnitt kommen auch zwei neue Koordinatorinnen.

Mehrere Personen, die in einer Gruppe zusammenstehen und lachen.

Bei einem Spaziergang durch die Hansestadt fällt sofort die Mischung aus historischen Giebelhäusern, heimeligen Backsteinbauten und zweckdienlichen DDR-Konstruktionen auf. Was für die lokale Architektur gilt, trifft auch anderweitig auf Rostock zu: Vielfalt und Offenheit sind nicht nur allgegenwärtig, sondern ganz normal. Ab jetzt wird praktisch daran gearbeitet, die Stadt an der Ostsee noch bunter zu machen.

Im August haben Rebekka Schmitt und Judith Stolle deshalb die Projektleitung von Kommune Inklusiv übernommen. „Wir finden uns gerade in unsere neuen Aufgaben ein. Das klappt tagtäglich besser!“, erzählt Rebekka Schmitt. „Gerade planen und organisieren wir vor allem Veranstaltungen. Eines unserer wichtigsten Anliegen besteht darin, die Rostocker und Rostockerinnen auf Kommune Inklusiv aufmerksam zu machen - mit Öffentlichkeitsarbeit und unserer Präsenz vor Ort.“

Zielgruppen und geplante Angebote

Kommune Inklusiv Rostock konzentriert sich zunächst auf drei Zielgruppen: Kinder und Jugendliche mit körperlicher Behinderung, Rentner mit Werkstatthintergrund und Menschen mit Migrationshintergrund. Um sie zu stärken ist zum Beispiel geplant, die örtlichen Stadtteil- und Begegnungszentren (SBZ) zu zentralen Inklusionsanlaufstellen zu machen. Schließlich verbringen hier schon jetzt viele unterschiedliche Menschen gemeinsam ihre Freizeit.

Der Bereich Freizeit ist für die Inklusionsmacher in Rostock insgesamt besonders wichtig. So sollen junge Menschen schon bald ein inklusives Jugendcamp besuchen können. Rentner mit Werkstatthintergrund werden durch ein Übergangsmanagement angemessen auf den Wechsel in den Ruhestand vorbereitet. Und für männliche Jugendliche, Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund gibt es künftig Gesprächskreise, offene Info-Veranstaltungen und Schwimmkurse.

Die Koordinatorinnen Rebekka Schmitt und Judith Stolle

Voller Freude ins Projekt

Die Koordinatorinnen sind glücklich darüber, all diese Angebote mit aufbauen zu können.  „Am meisten freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Partnern. Sie kennenzulernen und mit dem inklusiven Funken anzustecken, macht uns riesigen Spaß“, schwärmt Rebekka Schmitt. „Wir hoffen, dass wir jeden Tag einen neuen Menschen in Rostock vom inklusiven Charakter unserer Stadt überzeugen können!“

Wer ebenso begeistert von Kommune Inklusiv Rostock ist wie die Koordinatorinnen und das online zum Ausdruck bringen möchte, kann das mit einem Like der neuen Facebook-Seite tun. So unterstützt man das Projekt und bleibt über inklusive Neuigkeiten von der Ostsee auf dem Laufenden.