Recht durchsetzen

Geltendes Recht einzufordern, mag für Einzelpersonen mühsam und unrealistisch erscheinen. Doch es gibt bewährte Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für alle Menschen mit Behinderung, die sich gegen Entscheidungen von Behörden und Versicherungen zur Wehr setzen wollen.
Blinde Juristin in Robe in einem Gerichtssaal

Förderangebot "Recht haben, Recht bekommen"

Mit einem neuen Förderangebot unterstützt die Aktion Mensch die Stärkung und Befähigung von Menschen mit Behinderung zur besseren Durchsetzung ihrer Rechte. Für entsprechende Projekte sind Zuschüsse in Höhe von bis zu 350.000 Euro möglich.
Illustration zeigt drei Hände, die sich gegenseitig am Handgelenk festhalten

Gemeinsam gegen Goliath

Rechte wie etwa Barrierefreiheit einzuklagen, ist für Einzelpersonen meist zu aufwendig. Mit einer Verbandsklage können aber auch Verbände stellvertretend für die von ihnen Vertretenen die Einhaltung von Recht einfordern. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat ein Modellprojekt zum Thema gestartet.

Automatisch Recht bekommen

Legal-Tech, das ist eine Kombination aus „legal services“ und „technologies“ und bezeichnet computerbasierte Technik in juristischen Abläufen. Legal-Tech bietet auch viele Chancen für Menschen mit Behinderung.

Eine lächelnde junge Frau mit blondem Pony

"Lasst uns die Wirkkraft nutzen"

Charlotte Zach arbeitet als Peer-Beraterin in einer EUTB. Sie nutzt oft eigene Erfahrungen, um Klient*innen darin zu bestärken, einen selbstbestimmten Weg zu gehen.

Sozialrechtsklage: Schritt für Schritt

In Deutschland wehren sich jedes Jahr rund 400.000 Menschen gegen Entscheidungen von Behörden und Versicherungen mit einer Klage vor dem Sozialgericht. Wir erklären Schritt für Schritt, wie man ein solches Verfahren einreicht, wie das weitere Vorgehen aussieht und worauf man dabei achten muss.

Inhalte aus dem Portal familienratgeber.de

Beratungsgespräch zwischen einer Frau im Rolli und einem Mann in einer EUTB-Beratungsstelle

Unabhängige Beratung

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) berät alle Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Das Ziel ist ein möglichst selbstbestimmtes Leben. In den EUTBs arbeiten Menschen, die die Themen aus eigener Erfahrung kennen.
Waage-Symbol

Sozialrechtsklagen

In Deutschland klagen jedes Jahr rund 400.000 Menschen vor einem Sozialgericht gegen Entscheidungen von Behörden und Versicherungen. Wir erklären, wie eine solche Sozialrechtsklage Schritt für Schritt abläuft. Und worauf Sie dabei achten sollten.
Eine kleinwüchsige Frau hält im Abendlicht ein Plakat mit der Forderung: Menschenrechte jetzt!

Kämpfen kostet Kraft

Wenn Anträge abgelehnt werden oder eine Schwerbehinderung nicht oder unzureichend anerkannt wird, ist der Frust bei Betroffenen groß. Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, sich für eine Auseinandersetzung mit Behörden fachlich und psychologisch zu stärken.