Digital-inklusive Lernwelten
gemeinsam gestalten

Das Barcamp für engagierte Pädagog*innen der schulischen und außerschulischen Praxis, am 1. Oktober 2022 in Bonn

Warum ist dieses Barcamp wichtig?

Digital-inklusive Bildung für alle 

Digitale Medien haben auf inklusives Lernen sowie die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen einen entscheidenden Einfluss. Ob Schule, Nachmittagsbetreuung oder Jugendverein, jede Bildungseinrichtung muss sich mit der Frage nach einer zukunftsgerichteten Bildung auseinandersetzen. Der Zugang und der kompetente Umgang mit digitalen Medien als Schlüsselkompetenz gehören dabei selbstverständlich mit dazu: und zwar für alle jungen Menschen.

Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungen finden

Damit digital-inklusive Bildung erfolgreich in Unterricht und Projektarbeit gelingt, braucht es vor allem pädagogisch Verantwortliche, die das Thema in ihrer Arbeit vorantreiben und die damit verbundenen methodischen und didaktischen Herausforderungen annehmen. Dazu gehört die Aneignung von Wissen durch, mit und über digitale Medien und vor allem auch das eigene Agieren und die Erfahrung in der digital-inklusiven Praxis mit Kindern und Jugendlichen. 
Insbesondere die Vernetzung und der inhaltliche Austausch mit Gleichgesinnten befeuern und unterstützen dabei den persönlichen Wissensaufbau in den digital-inklusiven Themenfeldern. Knowhow teilen, Erfahrungen diskutieren und Dinge kreativ und kollaborativ nach vorne denken - der Bedarf unter Pädagog*innen danach ist groß und braucht noch deutlich mehr Austauschgelegenheiten für alle Beteiligten.

Weg von der Theorie und rein in die Praxis!

Daher lädt die Aktion Mensch zusammen mit dem Herausgeber*innenkreis des Buches „Diklusive Lernwelten “ am Samstag, den 1. Oktober 2022 zum digital-inklusiven Barcamp nach Bonn ins Gustav-Stresemann-Institut ein. Im Rahmen des eintägigen Werkstattformats bieten wir engagierten Pädagog*innen aus der schulischen wie auch außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit die Möglichkeit zur gemeinsamen Bearbeitung verschiedener digital-inklusiver Fragestellungen sowie ausreichend Zeit für Vernetzung und Austausch.

An wen richtet sich das Barcamp?

Das Barcamp richtet sich an Pädagog*innen, die in der Schule oder in außerschulischen Einrichtungen bereits Erfahrungen in der digital-inklusiven Gestaltung von Lernsettings mit Kindern und Jugendlichen gemacht haben oder konkret planen, digitale Medien in ihren inklusiven Lerngruppen einzusetzen.
Ein roter Kreis. Darin steht: nicht verpassen Barcamp 1.10.22

Anmeldung

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Plätze begrenzt sind. Die Teilnahme ist kostenfrei (inkl. Verpflegung).

Anmeldeschluss ist der 26. September 2022.
Sollten alle Plätze vergeben sein, gibt es eine Warteliste.

Hinweis:
Nach Eingang und Prüfung Ihrer Anmeldedaten erhalten Sie eine verbindliche Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen zur Veranstaltung.

Organisatorisches rund um das Barcamp 

Das Barcamp findet am 1.10.2022 in Bonn statt.

Tagesablauf 

Auch wenn das Barcamp eine eher offene und von allen Teilnehmenden gemeinsam gestaltete Veranstaltung ist, haben wir zur Orientierung einen groben zeitlichen Rahmen vorgedacht:

  • 09:00 – 10:00 Uhr: Ankommen
  • 10:00 – 11:15 Uhr: Begrüßung / gemeinsame Sessionplanung
  • 11:15 – 11:30 Uhr: Kaffeepause
  • 11:30 – 12:15 Uhr: Session-Runde 1
  • 12:15 – 12:30 Uhr: Pause / Raumwechsel
  • 12:30 – 13:15 Uhr: Session-Runde 2
  • 13:15 – 14:15 Uhr: Mittagspause / Diklusions-Ausstellung
  • 14:15 – 15:00 Uhr: Session-Runde 3
  • 15:00 – 15:30 Uhr: Kaffeepause / Raumwechsel
  • 15:30 – 16:30 Uhr: Plenum / Abschluss / Inspiration

Austausch und Vernetzung in der Barcamp-Lounge 

Wer sich noch weiter vernetzen will und Lust auf einen netten Abend mit Gleichgesinnten hat, ist herzlich eingeladen im Anschluss an das offizielle Tagesprogramm den Abend in entspannter Runde ausklingen zu lassen.  Diejenigen, die bleiben möchten, laden wir herzlich ab 18:00 Uhr in die “Barcamp-Lounge” (auch im Gustav-Stresemann-Institut) ein. Hier gibt es gemeinsames Abendessen, Raum und Zeit für weiteren Austausch, Vernetzung und lockeres Beisammensein (inkl. Getränke). 

Weitere organisatorische Hinweise zum Barcamp

  • Anfahrt und Übernachtung müssen von allen Teilnehmenden selbst organisiert und bezahlt werden. Das Gustav-Stresemann-Institut bietet ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten an. Mit der verbindlichen Teilnahmebestätigung erhalten Sie von uns dazu weitere Informationen. 
  • Die Sessions finden sowohl im Gustav-Stresemann-Institut (GSI, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn) als auch in Räumen der Aktion Mensch (Heinemannstaße 36, 53157 Bonn) in unmittelbarer Nähe (500m) statt. 
  • Die Veranstaltung ist selbstverständlich barrierefrei.
  • Je nach aktueller, pandemischer Lage wird die Veranstaltung alternativ auch hybrid oder digital angeboten. Alle Teilnehmenden werden in diesem Fall rechtzeitig darüber informiert.
 

Die Barcamp-Sessions:  Inhaltlicher Rahmen und Themenspektrum

Auf dem Barcamp geht es vor allem darum möglichst viel Wissen, Blickwinkel und kreative Ideen zu generieren. Wir werden alle von Teilnehmenden zu Teilgebenden, teilen unsere Erfahrungen, tauschen Perspektiven aus und denken die Dinge weiter. Daher laden wir herzlich dazu ein, sich mit einem Thema oder einer Fragestellung persönlich einzubringen und eine eigene Session anzubieten. Wem das zu viel ist, ist sehr willkommen sich aktiv mit Ideen und Erfahrungswerten an den einzelnen Arbeitsrunden zu beteiligen, von Beiträgen und Menschen inspirieren zu lassen und sich mit den anderen Barcamper*innen zu vernetzen. 

Thematischer Rahmen unserer gemeinsamen Sessions ist der Einsatz digitaler Medien in inklusiven Lernumgebungen (Unterricht oder Projektarbeit) mit der Kernfrage: Welches Wissen, welche Methoden, Konzepte und Gelingensbedingungen benötigen wir als Bildungsverantwortliche für eine gute inklusive Lernpraxis, um allen jungen Menschen das Lernen zu ermöglichen, das sie für eine zukunftsorientierte Bildung brauchen?

  • Welche Fragestellungen und Ideen verfolgen Sie bereits dabei? 
  • Welche guten Erfahrungen können Sie dazu teilen?
 
  • Wie können wir als Pädagog*innen digitale Barrieren erkennen, abbauen und Kinder und Jugendliche dabei unterstützen gleichberechtigt zu lernen?
  • Wie können digitale Medien guten inklusiven Unterricht konkret unterstützen? Was braucht es dafür?
  • Wie kann kollaboratives Lernen in heterogenen Gruppen mithilfe digitaler Medien gut gelingen?
  • Wie können individuelle Lernwege mit dem Einsatz digitaler Medien bedarfsgerecht gestaltet werden?
  • Wie können analoge und digitale Lernsettings gut ineinandergreifen?
  • Wie können digitale Medien mich als Pädagog*in bei der Gestaltung digital-inklusiver Bildung gut unterstützen? 
  • Wie verändert sich meine Rolle in digital-inklusiven Lernumgebungen und welche (neuen) Kompetenzen benötige ich dafür?
  • Wie können schulische und außerschulische Bildungsverantwortliche bei der Weiterentwicklung digital-inklusiver Praxis voneinander profitieren?
  • Wie können wir als Pädagog*innen eine nachhaltige Kultur des Teilens von Wissen, Konzepten oder Material schaffen, um die Entwicklung digital-inklusiver Bildungsorte gemeinsam voranzutreiben?
 

Barcamp-Moderation: Ninia LaGrande

Ninia LaGrande ist Moderatorin, Autorin und Schauspielerin. Ihre Vision ist eine inklusive und gerechte Gesellschaft, in der für alle alles möglich ist. Sie jongliert mit Worten - auf Bühnen, vor Kameras und im Internet. 2019 erschien ihr zweiter Erzählband „Von mir hat es das nicht!“. 2020 wurde sie mit dem Stadtkulturpreis des Freundeskreises Hannover ausgezeichnet. Sie wird uns unterhaltsam durch den gesamten Barcamp-Tag begleiten.
Ninia Binias: eine junge Frau mit langen blonden Haaren und Brille. Sie trägt pinken Lippenstift und ein schwarzes Lederblouson.

Stimmen aus dem Barcamp-Team

Warum engagiere ich mich für das Thema digital-inklusive Bildung? Warum finde ich das Thema so wichtig? Warum nehme ich am Barcamp teil? Wir haben bei den Barcamp-Macher*innen nachgefragt. Das sind ihre Antworten:

Für Umsetzung, für Austausch, für Teilhabe. Für Diklusion.

Martin Lüneberger, Dortmund

Es funktioniert. Das haben wir gesehen.

Dorothea Wichmann, Bonn

Um die Bildung in Deutschland zu verbessern.

Dr. Lea Schulz, Flensburg

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