Inklusion im Bildungsnetzwerk

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Inklusive Bildung vor Ort umzusetzen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Aktion Mensch fördert deshalb die Entwicklung von Kooperationsmodellen und Netzwerken. Freie gemeinnützige Träger werden dabei unterstützt, mit Schulen, Partnern aus Kommunen, Unternehmen oder anderen Organisationen zu kooperieren, um gemeinsam mehr inklusive Bildung zu verwirklichen.

Netzwerke knüpfen

Eine gute Kooperation will gut vorbereitet sein. Die Aktion Mensch fördert deshalb bereits die Vorlauf- und Planungsphasen, in der sich die Projektpartner zusammenfinden und ein gemeinsames Konzept für die Umsetzung der inklusiven Netzwerkarbeit erarbeiten. Die Projekt-Vorbereitung ist eine gute Grundlage für eine gelingende Projekt-Realisierung, jedoch nicht zwingende Voraussetzung.
Ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen, kann die Netzwerkarbeit losgehen. Während der maximal dreijährigen Projektphase haben die Bildungsakteure die Möglichkeit, ein stabiles Netzwerk für inklusive Bildung vor Ort zu schaffen und Projekte im Bildungsbereich anzustoßen.

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Wer kann gefördert werden?

In der Regel stellt ein gemeinnütziger Träger den Antrag, nachdem er Partner aus anderen Bildungsbereichen, Kommune, Unternehmen oder anderen Organisationen gewonnen hat.

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Wie hoch sind die Fördersummen und Eigenanteile?

  • bis zu 15.000 Euro für die Vorbereitungsphase (bis zu 70 Prozent)
  • bis 250.000 Euro für die Umsetzungsphase (bis zu 70 Prozent)
  • Zusätzlich bis zu 50.000 Euro für Maßnahmen von Barrierefreiheit z.B. für Gebärdensprachdolmetscher oder Broschüren in Brailleschrift zur Verfügung. Auch in der Umsetzungsphase können bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden.

Beispiel: „Offener Ganztag+“ in Bielefeld 

Mehrere Kinder und eine Frau machen eine Polonaise

Die AWO Bielefeld betreibt viele OGS an den Grundschulen der Region. 2013 ergriff die AWO die Initiative für mehr Inklusion im Ganztag. Sie setzte dabei auf Vernetzung: Unter dem Motto „Offener Ganztag+“ wurde das Vorhaben zunächst mit vielen interessierten Akteuren aus Verwaltung, Kinder- und Jugendhilfe, Schulen und dem Offenen Ganztag und mit Eltern geplant. Mit der anschließenden Gründung der „Interessensgemeinschaft Offener Ganztag+“ hat nun die konkret Netzwerkarbeit bekommen. Durch die Zusammenarbeit vieler Akteure und weiterer OGS Träger können jetzt mehr Kinder mit Behinderung ganz selbstverständlich an OGS-Angeboten teilnehmen.


zum „Offenen Ganztag+“ in Bielefeld