Fahnenträger für Inklusion

Die Aktion Mensch bei den Paralympics in PyeongChang 2018
 

Drei Biathletinnen mit Behinderung auf ihren Rennschlitten.

Auf das Siegertreppchen wie hier in Sotschi wollen die Athleten auch bei den Paralympics in PyeongChang.

Nach Sotschi 2014 und Rio de Janeiro 2016 ist die Aktion Mensch auch bei den kommenden Winter-Paralympics in PyeongChang Inklusionspartner des Deutschen Behindertensportverbands. Rund 670 Athletinnen und Athleten aus etwa 45 Nationen gehen vom 9. bis 18. März an den Start, darunter 19 aus Deutschland. Die Soziallotterie nimmt dies zum Anlass, um auch hier für „Inklusion von Anfang an“ zu werben. Vor Ort im Deutschen Haus Paralympics, dem zentralen Treffpunkt von Athleten, Partnern und Journalisten, präsentiert die Aktion Mensch die Medien-Lounge – den Arbeitsplatz für Journalisten. Hier wirbt die Soziallotterie für den Abbau von Klischees und Vorurteilen, die oft über die Berichterstattung transportiert werden. Viele Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung wünschen sich eine Berichterstattung auf Augenhöhe – weg vom Bild des „Helden“ hin zum Bild des „Sportlers“. Gemeinsam mit den „Sozialhelden" hat die Aktion Mensch deshalb bereits 2014 einen Leitfaden für Sportjournalisten in Deutsch und Englisch veröffentlicht.

Fehlt noch das Quäntchen Glück, ohne das es keine Gewinner gibt. Alle deutschen Athleten, die eine Medaille gewinnen, können sich deshalb auf ein Glücks-Los der Aktion Mensch freuen. Am Abend bei der Feier im Deutschen Haus werden sie ihnen überreicht – wir drücken die Daumen!

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