Gesicht zeigen

Sascha Decker, 49, seit 2011 Pressesprecher und Leiter der Kommunikationsabteilung der Aktion Mensch, hat am 1. Januar 2018 die Leitung der Förderabteilung übernommen. Er freut sich auf viele gute Projekte, die Inklusion in Deutschland voranbringen und sagt: „Ich bin auch darauf gespannt, wie Menschen mit Behinderung und wie Kinder und Jugendliche den Nutzen der Förderprojekte der Aktion Mensch einschätzen – und welche neuen Projektideen sie vielleicht selbst entwickeln." Zusammen mit seiner Frau, der gemeinsamen 13-jährigen Tochter und dem jüngsten Familienmitglied, einem kleinen Kater, lebt Sascha Decker in Bonn. In seiner Freizeit kehrt der studierte evangelische Theologe gelegentlich als ehrenamtlicher Prediger in der Evangelischen Kirche im Rheinland zu seinen Wurzeln zurück. Außerdem spielt er gerne Kontrabass.

Ein Mann am Schreibtisch.

Sascha Decker übernimmt zum 1. Januar 2018 die Leitung der Aktion Mensch Förderung.

Nachteule oder Frühaufsteher?

Frühaufsteher – das geht auch gar nicht anders. Ich bin für die Morgenroutine zuständig, also Kaffee, Frühstück und was sonst noch so vorbereitet werden muss.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

„Soziale Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Das Konzept der Lebensweltorientierung in der Behindertenhilfe“ von Dr. Hanna Weinbach.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Ein großartiges Konzert meines Kumpels und Saxophonisten Erdal Tosun im Salon de Jazz in der Kölner Südstadt.

Haben Sie sofort „ja“ gesagt, als man Ihnen die Leitung der Förderabteilung der Aktion Mensch anbot?

Ich habe um etwas Bedenkzeit gebeten. Schließlich übernehme ich eine Aufgabe, die sehr viel Fachkompetenz verlangt. Ich kann aber auf ein starkes Team bauen. Außerdem liegt mir die Soziale Arbeit sehr am Herzen. Daher freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den Verbänden. Das ist insgesamt eine sehr reizvolle Aufgabe.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?

Eine große Melone – es gibt richtig was zu verteilen.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion…

Mein Zivildienst in der Helen-Keller-Sonderschule für Kinder mit sogenannter geistiger Behinderung. Damals vor fast 30 Jahren habe ich gelernt: Nicht die Behinderung macht einen Menschen aus, sondern seine Vorlieben für Nudeln, Bluesmusik oder einen speziellen Pullover.

Welche Barrieren ärgern Sie besonders?

Am meisten die eigenen Barrieren, zum Beispiel Unachtsamkeit gegenüber den Bedürfnissen anderer Menschen.

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