Gesicht zeigen

Anas Laroussi, 37, ist vor drei Jahren vom Kundenservice in die Förderung der Aktion Mensch gewechselt. Dort bearbeitet er Anträge für Ferienreisen sowie für die Förderaktionen „Noch viel mehr vor“ und „Barrierefreiheit“. Seine Arbeit schätzt er auch deshalb, weil er daran mitwirken kann, Inklusion aktiv voranzutreiben. Zumal er selbst schon öfter vor Ort miterleben konnte, wie die bewilligten Projekte nachhaltig umgesetzt und die Fördergelder da ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Die Familie von Anas Laroussi stammt ursprünglich aus Casablanca, Marokko. Im Alter von zwei Jahren kam er mit seinen Eltern nach Deutschland. Heute lebt er mit Frau und Tochter und mit einer Ziege in Wachtberg bei Bonn.

Ein Mann am Schreibtisch.

Anas Laroussi ist gerade in ein neues Büro umgezogen. Dort prüft er Anträge für die Förderaktionen "Noch viel mehr vor" und "Barrierefreiheit".

Nachteule oder Frühaufsteher?

Ich bin da flexibel und passe mich gerne der Saison an. Im Sommer eher Frühaufsteher und Nachteule – im Winter Spätaufsteher und Nachteule.

Buch oder TV on Demand – was lesen oder schauen Sie gerade?

Back to the roots ;-) Derzeit lese ich alle Kinderbücher unserer dreijährigen Tochter und es kommen immer neue hinzu. Für Filme bleibt nicht mehr viel Zeit, weil unsere Tochter Leinwand und Drehbuch in einem ist.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Das war ein 3D-Bild von meiner Frau über WhatsApp mit der Botschaft, dass ich zum zweiten Mal Papa werde. In diesem Moment habe ich mich tierisch gefreut, denn dieses Geschenk ist nicht selbstverständlich.

Wo und wie verbringen Sie Ihren Sommerurlaub?

Unseren Sommerurlaub verbringen wir gerne auf der spanischen Insel Fuerteventura, teilweise an einsamen und stillen Stränden. Ansonsten reisen wir auch gern in meine ursprüngliche Heimat zu meiner Familie und verbringen den Urlaub in der Großstadt Casablanca.

Weshalb lohnt es sich jetzt besonders, einen Projektantrag im Rahmen der Förderaktion Barrierefreiheit zu stellen?

Seit dem 1. Juli 2018 haben wir die Förderaktion „Barrierefreiheit“ so erweitert, dass - genau wie bei der Förderaktion „Noch viel mehr vor“ - ein Antrag pro Jahr gestellt werden kann. So kann beispielsweise ein gemeinnütziger Verein dieses Jahr einen Antrag für eine Rampe stellen, im nächsten Jahr einen Antrag für den Umbau der eigenen Website und im übernächsten Jahr für den Umbau der sanitären Anlagen.

Ihr persönlicher Tipp für (potentielle) Antragsteller?

Haben Sie keine Scheu vor der Antragstellung! Bringen Sie positive Veränderungen in die Gesellschaft ein! Natürlich stehen wir allen Interessenten für Beratungsgespräche zur Verfügung. Auch unsere Verbände stehen ihren Mitgliedern gerne beratend zur Seite.

Beschreiben Sie Ihr Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...

Als ich noch im Kundenservice beschäftigt war, durfte ich mit anderen Kolleginnen und Kollegen einen Tag auf einem inklusiven Bauernhof mitarbeiten. Ich habe selten so viel Spaß gehabt und gelacht. Wie wir uns gegenseitig unterstützt und umarmt haben, das war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Damals habe ich gemerkt: Wenn man Inklusion will, dann funktioniert es auch! Das war auch der Grund, warum ich gerne in die Förderabteilung wechseln wollte.

 

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