Gesicht zeigen

Anja Incani, 48, arbeitet seit 2003 bei der Aktion Mensch und seit 2004 in der Förder-Abteilung „Kinder- und Jugendhilfe“. Sie befasst sich mit Sport- und anderen Freizeit- und Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche und führt unter anderem auch Workshops und Infoveranstaltungen für Projektpartner durch. An ihrer Arbeit gefällt ihr vor allem der persönliche Kontakt mit den Förderpartnern. Und: dass sie daran mitwirken kann, das Leben für Kinder und Jugendliche in Deutschland ein wenig zu verbessern. Anja Incani lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Bonn-Bad Godesberg.

Eine Frau am Schreibtisch.

Freut sich auf neue Anträge: Anja Incani arbeitet in der Förderung der Aktion Mensch. 

Nachteule oder Frühaufsteher?

Nachteule. Es sei denn, es geht auf Dienstreise: Dann werde ich – auch nach fast 15 Jahren bei der Aktion Mensch – immer vor dem Wecker wach!

Buch oder TV on Demand – was lesen oder schauen Sie gerade?

Buch! Elisabeth Herrmann: „Totengebet“. Es ist der fünfte Krimi um den Berliner Anwalt Vernau, den es diesmal nach Israel führt. Sein aktueller Fall hängt zusammen mit einem fast vergessenen Verbrechen, das sich vor fast 30 Jahren in einem Kibbuz ereignet hat. Eine ganz besondere Krimireihe! Sehr spannend – aber auch immer witzig.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Einen alten Freund wiedergefunden zu haben.

Welchen Sport mögen Sie am liebsten?

Schwimmen. Am liebsten im Meer – aber das Freibad tut’s auch.

Warum sollte es mehr inklusive Sportprojekte für Kinder und Jugendliche geben?

Damit man von Anfang an zusammen ist. Ohne große Worte. Man gewinnt zusammen, und man verliert zusammen. Man ist ein Team.

Ihr persönlicher Tipp für (potentielle) Antragsteller?

Dranbleiben! Es lohnt sich immer, hier einen Antrag zu stellen! Das Konzept stets aus Sicht der Zielgruppe denken und schließlich von jemandem lesen lassen, der das geplante Vorhaben nicht kennt.

Beschreiben Sie Ihr Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...

Im Gymnasium hatte ich eine Mitschülerin, die im Rollstuhl saß. Da die Schule keinen Aufzug hatte, wurde diese Schülerin von älteren Mitschülern samt Rollstuhl getragen, wenn sie in einen anderen Stock musste. Das geschah ganz selbstverständlich. Sie war ohne Frage überall dabei und das war super.  Nicht der Rollstuhl, sondern sie als Person stand stets im Vordergrund. So habe ich damals Inklusion erlebt, ohne  das Wort gekannt zu haben.

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