Gesicht zeigen

Der erste Arbeitstag von Daniela Friedrichsen bei der Diakonie Hessen liegt bereits 29 Jahre zurück. Seither hat die heute 62-Jährige verschiedene berufliche Stationen absolviert. Seit Mai 2015 arbeitet sie in der Abteilung Förderwesen, Fundraising und Stiftung. „Hier habe ich von Anfang an das Gefühl gehabt, in der Diakonie angekommen zu sein“, sagt sie. „Das Beratungsfeld ist riesig – es gibt immer etwas zu lernen – und fordert mich auf ganz besondere Weise. Es bereitet mir große Freude, Menschen, die anderen Menschen helfen wollen, darin zu beraten und tolle Projekte auf den Weg zu bringen. Die Menschen, die mit mir in Kontakt treten, brennen für ihre Projekte. Das motiviert mich.“ Daniela Friedrichsen hat einen erwachsenen Sohn und lebt in einer bunten Hausgemeinschaft im grünen Frankfurter Stadtteil Hausen.

Daniela Friedrichsen von der Diakonie Hessen freut sich über Menschen, die ihre Projekte voller Leidenschaft verfolgen.

Nachteule oder Frühaufsteherin?

Eigentlich beides. Generell bin ich eine Frühaufsteherin und liebe den „jungen Tag“ mit seinen Verheißungen. Doch ab und zu ist da auch mal eine Nacht, die gerne durchwacht ist in ihrer Ruhe.

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Der erste Krimi meines Lebens – Jörg Maurer „Föhnlage“. Ein Krimi, der die Besonderheiten des bayrischen Bergvolks liebevoll herausarbeitet: heiter und unernst, mit einer leicht satirischen Note.

Ihr letzter wunderbarer Augenblick?

Ein total entspanntes Sohn-Mutter-Gespräch.

Warum ist es wichtig, dass Inklusion möglichst von früher Kindheit an gelebt wird?

Damit Inklusion nicht als etwas „Besonderes“ erlebt wird, sondern als Selbstverständlichkeit.

Wenn die Aktion Mensch ein Obst oder Gemüse wäre, welches und weshalb?

Ein Granatapfel – zum einen ist er eine „biblische Frucht“, zum anderen besteht ein Granatapfel ja auch im Inneren aus lauter einzelnen kleinen essbaren Samenkammern. Sie erinnern mich an die vielfältigen Fördermöglichkeiten der Aktion Mensch.

Beschreiben Sie Ihr ganz persönliches Schlüsselerlebnis in Sachen Inklusion...

Ich habe als Kind längere Zeit mit meinem spastisch-gelähmten und sehbehinderten drei Jahre älteren Cousin unter einem Dach gelebt. Das hat mich für einen offenen und selbstverständlichen Umgang nachhaltig geprägt.

Welche Barrieren ärgern Sie besonders?

Die Barrieren, die sich in den Köpfen von Menschen befinden. Ohne die wäre der Umgang miteinander wesentlich entspannter und achtsamer.

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