Workshop „Bewusstsein schaffen für Inklusion“

Leitung: Marion Theisen

Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmern Ideen und Handwerkszeug zu vermitteln, um Pressearbeit für ihre inklusiven Projekte mit einfachen Mitteln umzusetzen. An drei großen Tischen war dazu Papier ausgelegt, auf denen die Gruppen ihre Ergebnisse mit Edding notieren konnten.

„Presse- und Öffentlichkeitsarbeit richtet sich an Multiplikatoren“, so Marion Theisen. „Wenn man sie einmal vom eigenen Thema überzeugt hat, kann man die Bekanntheit von Projekten oder auch Marken sehr effektiv steigern.“ Die Teilnehmer saßen in drei Gruppen an Tischen. Nach jeweils 20 Minuten wechselten sie, so dass jeder an jeder Frage mitarbeiten konnte und einen guten Überblick bekam.

Teilnehmer sitzen um große Tische verteilt. Die Referentin Marion Theisen erklärt etwas

Immer nur EINE Botschaft

Am ersten Tisch ging es um die Frage: Welche Botschaften kann ich zum Thema Inklusion formulieren? Dazu Marion Theisen: „Um die Medien zu überzeugen, braucht man eine klare Botschaft. Wirklich nur eine, denn sonst wird der Inhalt zu verwirrend. Dabei sollte man Ziel und Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren.“

Punkte aus dem Gruppenpapier

  • Vielfalt ist Reichtum
  • Inklusion ist keine Einbahnstraße
  • Inklusion schafft viele Ressourcen in der Gesellschaft
  • Keiner kann alles. Aber jeder kann etwas
Ein Plakat wird von Teilnehmern entworfen

Botschaft platzieren

Am zweiten Tisch wurde die Frage Welche regionalen und überregionalen Anlässe können mir helfen, meine Botschaft zu platzieren? behandelt. Es ging darum, Möglichkeiten zusammenzutragen, wie man ohne viel Geld Aufmerksamkeit für das eigene Projekt erzielen kann.

Ideen aus den Gesprächen

  • Inklusives Dinner in White
  • Tag der Nachbarschaft
  • Messen und Kongresse, auf denen man einen Stand betreuen kann
  • Nationale und internationale Gedenktage
Die Referentin Marion Theisen im Gespräch mit einigen Teilnehmern

Gute Organisation ist wichtig

Am dritten Tisch stand die Frage Wie kann ich die Öffentlichkeitsarbeit organisieren? im Mittelpunkt. In der anschließenden Diskussion wurde folgendes als am wichtigsten befunden

  • Gute Verteiler aufbauen und pflegen
  • Bestehende Kontakte nutzen
  • In der Pressemitteilung alle W-Fragen beantworten, kurz verfassen, knackige Überschrift wählen
  • Telefonisch bei den Medien nachfragen, ob Interesse an dem Termin besteht und wichtige Punkte hervorheben

Die Teilnehmer konnten vom Input des Workshops, aber auch vom Austausch miteinander spürbar profitieren. Marion Theisen kündigte an, eine Dokumentation aller Ergebnisse zeitnah zu verschicken.