Wehre dich gegen Hass im Netz!

Eine Frau arbeitet an einem Laptop. Neben ihr steht eine Tasse. Neben ihr liegen ein Block und ein Handy auf dem Tisch.

Wie du dich bei Hass-Kommentaren im Netz verhältst

1. Achte auf dich selbst! Versuche, dich zu beruhigen, falls du argumentativ angegriffen wirst. Verfalle nicht in Panik. Du solltest nicht kontinuierlich online sein und reagieren. Realisiere, dass es neben der virtuellen Welt eine echte Welt gibt, in der das alles nicht existiert.

2. Du als Einzelperson musst in diesem Moment den Druck Vieler aushalten – das ist schlimm. Mach dir aber klar, dass Verfasser von Hass-Kommentaren meist kaum an dir interessiert sind. Du stehst für sie nur symbolisch für etwas, das sie ablehnen.

3. Nutze immer sichere Passwörter und richte die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein.

4. Überlege, ob du eine Weile deine Konten bei Instagram und Twitter auf privat stellst,  verberge Posts aus der Vergangenheit für die Öffentlichkeit, schalte User stumm oder blockiere sie.

5. Wenn es ganz schlimm wird: Sprich ganz offen mit deinen Freunden oder deiner Familie, um dich zu beruhigen und über deine Ängste oder Sorgen zu sprechen.

6. Du bist nie dazu gezwungen, dich zu Kommentaren im Netz äußern. Gegenrede ist nur dann empfehlenswert, wenn du mehr Zeit und Mühe in die Diskussionen stecken kannst und willst, als es die Verfasser der Hass-Kommentare tun. Anonsten empfehlen wir dir, es nicht mit ihnen aufzunehmen.

7. Wenn du dich äußern möchtest: Bleibe sachlich, egal wie unfair und schmutzig dein Gegenüber agiert. Verfasser von Hass-Kommentaren suchen nach Schwachstellen, deshalb ist es immer wichtig, so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Gehe nicht auf persönliche Angriffe ein, sondern dokumentiere und sammle sie.

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