Beispiele für Stadtplanung

Wir stellen Ihnen zwei gute Beispiele für Bürgerbeteiligung vor.
 

Stadt Oldenburg

Stadtplanung in Oldenburg

Bis zum Jahr 2025 möchte die Stadt ein besseres Leben für alle Bürger bieten. Die Oldenburger Bürger haben selbst entschieden, welcher Ort umgebaut werden soll. Jahrelang gab es Bürgerversammlungen, und Arbeitskreise für Erwachsene und Kinder, für Menschen aus anderen Ländern, mit und ohne Behinderung. 

Neu-Donnerschwee ist ein Viertel, für den sich die Oldenburger Bürger entschieden haben. Hier entsteht seit 2012 ein inklusives Viertel, wo jeder dabei sein kann. Wie es dazu kam, erklärt Susanne Jungkunz von der Fachstelle Inklusion: „Zum richtigen Zeitpunkt kam die Stadt mit Partnern zusammen, die sich für die Gesellschaft und ihre Bürger interessieren. Auch jetzt noch arbeiten vor allem aktive Bürger an den Projekten für alle."

Zusammen mit unterschiedlichen Geldgebern bauten sie zum Beispiel Mehrgenerationen-Häuser, wo ältere und jüngere Menschen zusammenwohnen. Sie bauten auch barrierefreie Wohnungen, zur Miete oder als Eigentum. Und Sozialwohnungen für ärmere Menschen oder Pflege-Wohngemeinschaften, wo mehrere Menschen zusammenleben, die Pflege brauchen. In den Bürgerversammlungen sammelt die Nachbarschaft immer mehr Ideen zur Inklusion. Susanne Jungkunz sagt: „Wir von der Stadt versuchen, die Bürger und Geldgeber dabei zu unterstützen. Wir wollen aber nicht zu viel bestimmen. Denn die Bewohner wollen ihren Stadtteil selbst planen und bauen." Inzwischen sind viele verschiedene Dinge entstanden: ein Kindergarten, ein Stadtgarten, eine Facebook-Gruppe oder eine gemeinnützige Genossenschaft.

Alle machen mit in Freiburg-Dietenbach

Die Stadt Freiburg bekommt immer mehr Einwohner. Auf den Feldern im Stadtteil Freiburg-Dietenbach soll nun eine inklusive Stadt für 11.500 Bewohner geplant und gebaut werden.  

2015 hat der Gemeinderat einen Aktionsplan zur Inklusion beschlossen. Ein Aktionsplan ist eine Art Vertrag. Der Gemeinderat ist das Parlament der Stadt Freiburg. Mit dem Aktionsplan zur Inklusion will die Stadt Freiburg dafür sorgen, dass alle Menschen überall bei sein können. Das gilt ganz besonders für das neue Bauprojekt im Stadtteil Freiburg-Dietenbach. Die Stadtverwaltung von Freiburg sorgt dafür, dass alle Bürger bei der Planung des neuen Stadtteils mitbestimmen können. 2015 gab es eine erste Veranstaltung. Dort gab es Informationen zum Bauprojekt. Seitdem sind vier verschiedene Arbeitsgruppen entstanden: 1. Eine Arbeitsgruppe mit Experten, zum Beispiel aus Personen aus der Verwaltung, von Vereinen und Institutionen. 2. Gab es Bürgerversammlungen, an denen Bürger mitmachen und Fragen stellen konnten. 3. Eine Arbeitsgruppe des Gemeinderates der Stadt Freiburg. Und 4. eine Arbeitsgruppe mit Stadtplanern, Architekten und Ingenieuren. Die neuesten Informationen über das Projekt hat die Stadt per Post verschickt und auch im Internet veröffentlicht. In den Arbeitskreisen haben die Freiburger Bürger Ideen und Wünsche besprochen. Danach habe sie die Ideen und Wünsche aufgeschrieben. Die festgeschriebenen Ideen und Wünsche müssen beim Bau des Stadtteils umgesetzt werden. Denn nur wer diese Ideen und Wünsche einplant, bekommt den Bauauftrag.

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