Ein sauberer Job

Die Caritasverbände Bonn und Rhein-Sieg haben in Niederkassel eine Textilpflege-Firma gegründet, in der Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten.

Waschen, Trocknen, Bügeln. Das ist der Rhythmus, der die 16 Mitarbeiter mit und ohne Behinderung in der Caritas-Wäscherei auf Trab hält. Im Sommer 2016 wurde erstmals „schmutzige Wäsche“ in den Räumen des Integrationsunternehmens gewaschen. Seither hat das inklusive Team am Standort Niederkassel weit mehr als 200.000 Kilogramm Wäsche bewältigt. Die meisten Wäschestücke stammen aus den insgesamt fünf Altenheimen beider Caritasverbände. Doch Wäsche aus den Trommeln holen, in den Trockner geben, Hemden bügeln, Handtücher sortieren oder in den Wäschewagen packen – das ist Kräfte fordernde Seite des Wäschereialltags. Die andere Seite ist das Stück Lebensqualität, das die Beschäftigten mit und ohne Behinderung durch ihre Arbeit weitergeben – und auch selbst erfahren. Denn sie alle haben Arbeit. Und werden nach dem regulären Tarif der Branche bezahlt. „Ich habe früher in einem Betrieb gearbeitet, in dem es immer nur um Schlagzahlen ging. Hier ist das anders",  sagt der stellvertretende Wäscherei-Leiter Thomas Lewin. Und auch Rudi Cerne hat bei seinem vor Ort-Termin erfahren: Hier geht es um Menschen. Ihre Fähigkeiten - und das große Ganze: Inklusion.

Die Aktion Mensch fördert das Integrationsunternehmen mit 219.904 Euro.

Zum Projekt:

Mehr über die inklusive Wäscherei der Caritas in Niederkassel erfahren

Eine Frau bügelt Wäsche. Rudi Cerne schaut zu.
Ein Mann und eine Frau sortieren Wäsche.

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5272