Schulsanitäter mit und ohne Behinderung

Illustration: Junge Frau im Rollstuhl mit Erste Hilfe Kasten

Manchmal klingelt das Notfall-Handy mitten im Unterricht: In Bersenbrück kümmern sich Schüler um kranke oder verletzte Mitschüler. Sie sind ausgebildete Schulsanitäter. In einem Projekt der Malteser lernten sie alles Nötige, um als Schulsanitärer arbeiten zu können. Sie versorgen zum Beispiel Platzwunden. Sie helfen bei Kreislaufproblemen. Oder sie kümmern sich um einen umgeknickten Fuß.

Nicht jede Schule kann sich einen eigenen Arzt oder eine Krankenschwester leisten. Deshalb bilden die Malteser Schüler zu Sanitätern aus. Die Schüler lernen dabei nicht nur viel medizinisches Fachwissen. Sie lernen auch, viel Verantwortung für andere zu übernehmen.

Das Besondere am Projekt: Es machen nicht nur Gymnasiasten mit. Auch Schüler einer benachbarten Förderschule werden zu Schulsanitätern ausgebildet. Die Voraussetzungen: Die Schüler müssen mindestens 12 Jahre alt sein. Und sie müssen körperlich und geistig in der Lage sein, die Aufgaben zu schaffen.

In Bersenbrück arbeiten immer zwei Schulsanitäter zusammen. So können sie sich gegenseitig unterstützen und beraten. Stephan Kratzer ist Förderschüler und Schulsanitäter. Stolz trägt er sein T-Shirt mit der Aufschrift „Schulsanitäter“. Er kann Blutdruck messen. Er legt Verbände an. Er weiß, wie man den Kreislauf stabilisiert. Die anderen Schulsanitäter arbeiten gerne mit ihm zusammen.

Dennis Lindemann von den Maltesern sagt: „Das Projekt ist ein Gewinn für alle.“ Die Schulen haben gut ausgebildete Schulsanitäter. Die Schüler eignen sich wichtige Fähigkeiten an. Und die Malteser freuen sich über Nachwuchs im Sanitäts-Dienst.

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Illustration: Taschenrechner liegt auf einem Tisch mit Vase

Schülerfirma Bildungsmanufaktur

In Schülerfirmen setzen Schüler eigene Geschäftsideen selbstständig um. Es geht darum, Geschäfts-Prozesse zu verstehen. Ein Beispiel für eine Schülerfirma ist die „Bildungsmanufaktur“.

die Bildungsmanufaktur kennenlernen
Illustration: Junger schwarzer Mann mit Werkzeugen

Pisten Raudis bauen sich Schrott-Autos

„Stock Cars“ zu bauen ist ein Hobby. Man verwendet dazu alte schrottreife Autos. Die werden dann zu Rennautos umgebaut. Der Verein „Pisten Raudis“ hat mit Jugendlichen Stock-Cars gebaut.

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