Viktor hilft bei Menschen-Rettung und Naturschutz

Viktor und sein Zwillingsbruder Jakob sind seit ihrer Kindheit bei der Wasserwacht des DRK in Wasserburg am Bodensee. Viktor will dort Jugendleiter werden.

Junger Mann mit kurz geschnittenem rotblondem Haar © Jan Steinhofer

Viktor Sauerborn ist 17 Jahre alt. Er besucht die Geschwister-Scholl-Schule am Körperbehinderten-Zentrum Oberschwaben in Weingarten. Er und sein Zwillingsbruder Jakob haben eine Spastik. Außerdem sind sie durch ihre Frühgeburt in ihrer Entwicklung etwas verzögert.

Viktor erzählt: Ich habe schon mit drei oder vier Jahren Schwimmen gelernt. Mit neun Jahren sind mein Bruder und ich in die Jugend-Gruppe der Wasserwacht Wasserburg am Bodensee eingetreten. Die Wasserwacht gehört zum Bayerischen Roten Kreuz. In unserer Familie ist es nichts Besonderes, ein Ehrenamt zu haben. Mein Vater ist auch bei der Wasserwacht. Und mein Onkel ist bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Bei der Wasserwacht helfen wir Menschen am und im Wasser. Zum Beispiel, wenn Menschen zu ertrinken drohen. Oder wenn ein Schiff in Not gerät. Es gibt aber auch noch andere Aufgaben. Zum Beispiel kümmern wir uns auch um den Naturschutz. An meiner ehrenamtlichen Arbeit gefällt mir besonders, dass ich viele Menschen kennenlerne. Und ich finde es gut, dass ich Menschen helfen kann. Bis ich 18 bin, darf ich aber nur bei Übungen mitmachen.

Letztes Jahr im Oktober habe ich meine Prüfung zum Wasserretter gemacht. Mein Vater hatte mich angemeldet, ohne mir etwas davon zu sagen. Zuerst fand ich das nicht so gut. Aber dann war ich doch einverstanden. Im Juni habe ich die Prüfung zum Sanitäter bestanden. Beide Prüfungen gehören zur Grundausbildung. Bald will ich noch meine Prüfung als Jugendleiter machen. Dann kann ich selber Jugendliche auf den aktiven Dienst vorbereiten. Außerdem kann ich dann mit ihnen auf Wettkämpfe gehen. Und ich kann Ausflüge organisieren. Wenn ich 18 bin, darf ich das Bodensee-Schifferpatent machen. Das ist die Voraussetzung für den Bootsführerschein. Den will ich auch noch machen. Ich brauche ihn, um Einsatzboote zu fahren. Obwohl ich eine Behinderung habe, kann ich alle Aufgaben übernehmen. Ich brauche bloß etwas mehr Zeit zum Lernen für die Theorie. Die gehört auch zu den Prüfungen.

Mein Bruder und ich kümmern uns auch um die Schutz-Ausrüstung. Da muss immer alles in Ordnung sein. Und wir helfen bei der Boots-Reinigung. Ich bin den ganzen Tag in der Schule. Aber in den Ferien verbringe ich viel Zeit bei der Wasserwacht. Auch nach der Schule und samstags bin ich oft dort. Nur sonntags mache ich selten etwas bei der Wasserwacht. Ich möchte auch mal einen Tag für mich haben.

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