Tobias engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft

Tobias Zorn arbeitet ehrenamtlich bei Mission Inklusion mit. Das ist ein gemeinsames Projekt der Service-Stelle Jugend-Beteiligung und der Aktion Mensch. Bei Mission Inklusion setzen sich junge Menschen für eine inklusive Gesellschaft ein.

Ein junger Mann im Kapuzen-Shirt mit kurzem dunklen Haar und Bart © Frederike Wetzels

Tobias Zorn ist 19 Jahre alt. Bis vor Kurzem wohnte er mit seinen Eltern und seiner Schwester in Trier. Jetzt studiert er Sozial-Wissenschaften in Köln.

Tobias erzählt: Vor anderthalb Jahren habe ich angefangen, ehrenamtlich zu arbeiten. Damals fanden die Special Olympics in Trier statt. Die Special Olympics sind Sport-Wettkämpfe für Menschen mit geistiger Behinderung. Auch Menschen mit mehreren Behinderungen machen mit. Ich habe im Radio gehört, dass sie dort freiwillige Mitarbeiter suchten. Ohne lange nachzudenken habe ich mich angemeldet. Die Woche hat mir sehr viel Spaß gemacht. Deshalb wollte ich weiter ehrenamtlich arbeiten. Ich war dann bis zu meinem Abitur im Juni 2018 bei der "Landesschüler*innenvertretung Rheinland-Pfalz". Dort war ich Vorstands-Mitglied. Hier habe ich von dem Projekt Mission Inklusion gehört. Und ich habe erfahren: Die Service-Stelle Jugend-Beteiligung und die Aktion Mensch suchen Jugendliche für das Projekt.

Auch diesmal habe ich nicht lange überlegt. Ich habe mich bei Mission Inklusion angemeldet. Im Moment sind wir ein Team von etwa 25 jungen Leuten. Wir alle wollen die Gesellschaft durch unsere ehrenamtliche Arbeit ein wenig verändern. Bei uns geben junge Menschen Kurse für andere junge Menschen zum Thema Inklusion. Wir setzen uns auch sonst für Vielfalt in der Gesellschaft ein. Zuerst haben wir gemeinsam erarbeitet, wie man einen Kurs aufbaut. Ich gebe meistens Kurse in Bildungs-Einrichtungen. Aber manchmal auch in Sportvereinen. In den Kursen bringe ich Jugendliche dazu, über Inklusion nachzudenken. Sie sollen keine Vorurteile mehr haben. Mir ist es wichtig, dass möglichst niemand wegen seiner Einschränkungen ausgeschlossen wird. Alle sollen sich in der Gesellschaft willkommen fühlen.

Meine Freunde unterstützen meine ehrenamtliche Arbeit. Wir sprechen oft über die Erfahrungen, die ich dabei mache. Durch Mission Inklusion treffe ich viele tolle Menschen. Außerdem lerne ich eine Menge dazu. Am Ende sehe ich, was ich verändert habe. Keiner kann die Welt alleine verändern. Aber jeder kleine Schritt hilft. Und es tut einem auch selbst gut.

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Ein junges Mädchen mit schulterlangem dunkelblonden Haar im hellgründen T-Shirt

Johanna will 100 Rampen für Köln

Johanna Kasischke macht seit fünf Jahren beim Verein Junge Stadt Köln mit. In dem Verein können Jugendliche das Leben in ihrer Stadt mitgestalten. Sie bauen zum Beispiel Rollstuhlrampen für Köln.

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Junger Mann mit dunkler Hautfarbe liegt auf dem Rücken und lacht in die Kamera.

Abbas will das Leben in seiner Stadt verbessern

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Abbas erzählt
zwei junge Mädchen in weißen T-Shirts sitzen vor einer grün gekachelten Wand. Die linke hat dunkles langes Haar, die rechte hat blondes langes Haar.

Hannah und Fee wollen Plastikmüll vermeiden

Hannah und Fee haben das Umwelt-Projekt zero waste & no plastic gegründet. Sie wollen jüngeren Schülern beibringen, wie man Plastik vermeidet. Zero waste & no plastic heißt: null Abfall und kein Plastik.

Hannah und Fee erzählen

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