Johanna will 100 Rollstuhl-Rampen für Köln

Seit fünf Jahren arbeitet Johanna Kasischke ehrenamtlich beim Verein Junge Stadt Köln mit. In dem Verein können Jugendliche das Leben in ihrer Stadt mitgestalten.

Junges Mädchen mit Brille und mit schulterlangem hellbraunem Haar © Frederike Wetzels

Johanna Kasischke ist 18 Jahre alt. Sie wohnt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Köln-Meschenich. Zurzeit macht sie eine Ausbildung zur Buchhändlerin.

Johanna erzählt: Mein erstes Ehrenamt hatte ich mit neun Jahren. Damals bin ich bei den Sternsingern mitgegangen. Später habe ich dort selber eine Gruppe geleitet. Mit 13 habe ich von der Schülerzeitschrift k50 gehört. Ich habe einfach hingeschrieben und gefragt: Darf ich mitmachen? Die Zeitschrift war das erste Jugendprojekt von dem Verein Junge Stadt Köln.

Danach habe ich bei einem anderen Projekt von Junge Stadt Köln angefangen. Das Projekt heißt: frank und frei. Hier können wir Ideen sammeln und umsetzen, die das Leben in Köln verbessern. Wir haben zum Beispiel Gedichte oder kurze Texte von Jugendlichen gesammelt. Die haben wir auf Zettel geschrieben. Und die Zettel haben wir an öffentlichen Plätzen in der Stadt aufgehängt. Junge Stadt Köln arbeitet auch mit dem Verein Pro Retina zusammen. Der Verein informiert über Veränderungen der Netzhaut am Auge. Für den Verein habe ich ein paar Mal Menschen mit Sehbehinderung bei Ausflügen begleitet.

Auch die Idee zu 100 Rampen für Köln haben wir bei frank und frei entwickelt. Wir bauen Rampen aus Legosteinen. Damit können Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen und Rollator Treppenstufen überwinden. Möglichst viele Kölner Läden und Lokale sollen eigene Rampen bekommen. Jede Rampe muss passend sein. Die Stufen in den verschiedenen Läden sind ja nicht alle gleich hoch. Wir haben viele Leute in Geschäften gefragt, ob sie eine Rampe haben wollen. Bis jetzt haben wir aber vor allem Lego-Spenden bekommen. Wir haben erst drei Rampen vermittelt. Unser Ziel ist aber immer noch: 100 Rampen für Köln.


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Junges Mädchen zeigt eine Rollstullrampe aus Legosteinen.

Bunt und barrierefrei mit Legorampen

Der Verein "Junge Stadt Köln" zeigt, dass Barrierefreiheit wichtig ist. Mitglieder des Vereins wollen 100 Rollstuhl-Rampen für Köln bauen. Die Rampen sind aus Legosteinen. So wollen sie ihre Stadt bunter und barrierefreier machen.

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Junger Mann mit kurzem rotblondem Haar

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Viktor erzählt
zwei junge Mädchen in weißen T-Shirts sitzen vor einer grün gekachelten Wand. Die linke hat dunkles langes Haar, die rechte hat blondes langes Haar.

Hannah und Fee wollen Plastikmüll vermeiden

Hannah und Fee haben das Umwelt-Projekt zero waste & no plastic gegründet. Sie wollen jüngeren Schülern beibringen, wie man Plastik vermeidet. Zero waste & no plastic heißt: null Abfall und kein Plastik.

Hannah und Fee erzählen

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